Architektur & Nachhaltigkeit 2021

Damit wir das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen, muss der Gebäudesektor heute schon die Weichen in Richtung Zukunft stellen. Die mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichneten Projekte zeigen auf, dass Klimaschutz auch mit hohen Ansprüchen an Architektur und Gestaltung möglich ist.

Bundesschule Aspern, Innenansicht

Bereits zum siebten Mal schrieb das Bundesministerium 2021 einen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus. Seit der Erstauflage im Jahr 2006 konnten 33 Architektur- und Fachplanungsbüros mit ihren Projekten den Preis erringen, über 500 Einreichungen wurden bisher von einer internationalen Jury auf Herz und Nieren geprüft.

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird für Gebäude in den Kategorien Sanierung, Neubau und gesamthaft für Siedlungen und Quartiere vergeben. Gesucht werden Beispiele einer umfassend zukunftsorientierten Baukultur, die Effizienz, Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamen Boden- und Ressourcenverbrauch berücksichtigen. Die Kategorie Siedlungen und Quartiere legt dabei den Fokus auf Vernetzung mehrerer Gebäude im Sinne der oben angeführten Qualitäten. Eingereicht werden können Bauten, die zwischen Jänner 2018 und Mai 2021 fertiggestellt wurden. Alle Gebäudetypen und Nutzungsarten sind dabei zulässig.

Die diesjährige Ausschreibung ist bereits geschlossen. Einreichungen waren bis zum 31. Mai 2021 für Projekteinreichungen geöffnet.

Auch heuer rechnet das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) mit regem Interesse der Architekturschaffenden und Fachplanenden aus ganz Österreich. Denn ein Staatspreis, der architektonische Qualität und Nachhaltigkeit in Kombination bewertet, ist europaweit einzigartig. Hohe ästhetische Anforderungen sind dabei ebenso gefordert wie innovative Lösungen hinsichtlich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Letztere werden anhand der bewährten klimaaktiv-Standards für Neubauten, Sanierungen und Quartiere/Siedlungen bewertet.

Die umfassende Vorprüfung aller eingereichten Projekte wird im Juni abgeschlossen, danach folgt das mehrstufige Auswahlverfahren der international besetzten Staatspreis-Jury. Mit Katharina Bayer wurde von Bundesministerin Gewessler eine neue Vorsitzende der Staatspreis-Jury bestellt. Die Architektin wurde im Jahre 2015 mit ihrem Büro einszueins architektur für das Wohnprojekt Wien selbst mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet und war bereits bei der letzten Ausschreibung in der Jury vertreten.

Bedingungen und Online-Einreichung (→ klimaaktiv)