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, online Die Energiewende proben - (wie) geht das?

Die Entwicklung von integrierten, regionalen Energiesystemen spielt bei der Transformation des Energiesystems eine Schlüsselrolle. Ein Fachdialog des Klimaschutzministeriums.

Bis 2030 soll Strom in Österreich vollständig und Wärme weitgehend auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Dazu müssen neue Wärme- und Kältelösungen etabliert werden, die Windkapazität etwa verdreifacht und die Fotovoltaik Kapazität etwa verzehnfacht werden. Die kombinierten Strom-Wärme-Lösungen (sog. Sektorkopplung) und die physische und digitale Einbindung erneuerbarer Energien in dem Strom und Wärmenetze müssen weitgehend umgesetzt sein. Die Entwicklung von integrierten regionalen Energiesystemen spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Der Umbau der Energieinfrastruktur und der Steuerungsprozesse wird zu einem großen Teil dezentral in den Regionen erfolgen. Dabei muss sichergestellt werden, dass Menschen und Regionen an der Energiewende und an der Wertschöpfung im zukünftigen Energiesystem teilhaben können und diese Transition aktiv mitgestalten. Nur so kann eine hohe Akzeptanz bei den BürgerInnen erreicht werden. Die Forcierung der gemeinschaftlichen Erzeugungsanlagen (Bürgerenergie) sowie des „gemeinschaftlichen Eigenverbrauchs" in der Region kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Klimaschutzministerium beabsichtigt im kommenden Jahr dazu einen Fachdialog zu führen, bei dem InitiatorInnen und TeilnehmerInnen in Reallaboren, Living Labs, Sandboxes und ähnlichen Unternehmungen über ihre Erfahrungen berichten und mit weiteren Experten und Expertinnen offene Fragen diskutieren. Dazu sind Workshops, Seminare und andere Dialogformate geplant. Ziel ist es, einen gemeinsamen Überblick zum Stand des Wissens über die Planung und Umsetzung von Reallaboren zu gewinnen und Schlussfolgerungen für die weitere Umsetzung in Österreich zu ziehen.

Hinweis

Weitere Informationen und Anmeldung auf nachhaltigwirtschaften.at

Informationen

Datum:
27. Januar 2021 9:00 - 13:00
Ort:
online