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Bilaterale Energiebeziehungen

Österreich ist in hohem Maße von Energieimporten abhängig und exportiert gleichzeitig in deutlich geringeren Mengen Energie in andere Staaten. Die langfristige Sicherstellung der Versorgung mit nachhaltiger und leistbarer Energie ist eine der wesentlichen Herausforderungen der österreichischen sowie der Europäischen Unions- und internationalen Energiepolitik.

Vor diesem Hintergrund müssen Projekte, die zur Steigerung der österreichischen Versorgungssicherheit beitragen, unterstützt, die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen und die bestehenden Beziehungen zu wichtigen Energiepartnerländern gepflegt beziehungsweise vertieft werden.

Dazu zählen Projekte zur Diversifizierung von Importrouten und/oder -quellen, die Ermöglichung von Flussumkehr ("reverse flow") in den Erdgastransitsystemen, die Anbindung an Flüssiggas (LNG)-Terminals oder der Ausbau von Erdgasspeichern.

Ein weiteres Ziel der österreichischen internationalen Energiepolitik ist die Zusammenarbeit mit strategischen Energiepartnern in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Damit sollen günstige und stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Energieprojekte österreichischer Investoren geschaffen und gewährleistet werden. Österreichische Unternehmen haben sich bei intelligenten Energietechnologien nicht nur auf den europäischen Märkten, sondern auch auf globaler Ebene behauptet und können auf hohe Exportleistungen verweisen.