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Nachhaltigkeitsstrategien Die Nachhaltigkeitsstrategie der Europäischen Union zielt auf eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität der jetzigen und künftigen Generationen ab.

Im Jahr 2001 wurde vom Europäischen Rat die EU-Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen, deren Ursprung in der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1992 in Rio de Janeiro liegt. Die Strategie soll für die öffentliche Meinung und politische Entscheidungsträger eine Katalysatorwirkung entfalten, um eine Verhaltensänderung in der Gesellschaft herbeizuführen.

Im Jahr 2006 wurde eine neue überarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie vom Europäischen Rat (unter österreichischer Präsidentschaft) beschlossen. Im Fokus dieser Strategie stehen folgende Bereiche:

  • Klimawandel und erneuerbare Energien, nachhaltiger Verkehr
  • nachhaltiger Konsum und Produktion
  • natürliche Ressourcen
  • öffentliches Gesundheitswesen
  • soziale Integration, Bevölkerungsentwicklung und Migration
  • globale Herausforderungen in Bezug auf Armut und nachhaltige Entwicklung
  • bereichsübergreifende Maßnahmen als Beitrag zur Wissensgesellschaft

ÖSTRAT: "Österreichische Strategie Nachhaltige Entwicklung"

Die Österreichische Strategie Nachhaltige Entwicklung gilt als von Bund und Ländern gemeinsamer Orientierungs- und Umsetzungsrahmen auf dem Weg zu einem Nachhaltigen Österreich. Darin wurde festgesetzt, dass für Österreich das übergeordnete Ziel ein nachhaltiger Wirtschaftsstandort ist, der den heutigen und künftigen Generationen ein qualitatives und vom Ressourcendurchsatz entkoppeltes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen, soziale Sicherheit sowie eine gesunde und intakte Umwelt langfristig sichert.

In der ÖSTRAT wurde festgehalten, dass auch die Wirtschaftspolitik eine Schlüsselrolle zur Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung erfüllt. Indem sie die ökonomischen Rahmenbedingungen des erforderlichen Strukturwandels mitbestimmt, entscheidet sie über die ökologischen und sozialen Folgewirkungen mit. Darum muss für die Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich und seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit eine hohe Qualität der Produktionsfaktoren von zentraler Bedeutung sein.

  • Soziale Stabilität,
  • eine leistungsfähige Infrastruktur,
  • eine hohe Innovationsdynamik,
  • qualitativ hochwertige Humanressourcen und
  • ein starker Unternehmergeist

sind erforderlich.