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Technologiebüro in Israel

Österreich ist seit Montag, dem 5. August 2019 mit einem Technologiebüro im Innovations-Vorreiterland Israel vertreten. Als Spezialattachee ist Mag.a Judith Rabfogel-Scheer vom BMK an die österreichische Botschaft in Tel Aviv entsandt. Damit folgt man dem Beispiel vergleichbarer Staaten, die dort bereits ähnliche Einrichtungen unterhalten.

Mit dem Aufbau des Büros ist Rabfogel-Scheer seit Juni 2019 betraut. Sie studierte Politikwissenschaften, Judaistik und Philosophie in Wien und Oslo und ist seit 2007 im BMK tätig. In den vergangenen zehn Jahren arbeitete Rabfogel-Scheer in der dortigen Abteilung für Forschungs- und Technologieförderung, wo sie sich etwa mit den Themen Wissenschaftsvermittlung und "Open Innovation" beschäftigte.

Portrait Mag. Rabfogel-Scheer

Darüber hinaus ist sie in der Israelitischen Kultusgemeinde sowie unter anderem als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins "Shalom Alaikum - Jewish Aid for Refugees" engagiert.

Österreichs Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind in vielen Bereichen bereits sehr gut aufgestellt und vernetzt und in Nischen am Weltmarkt führend. Um dies zu unterstützen, setzt man auf das Modell der Tech-Attaches. Mit Frau Rabfogel-Scheer konnte eine hoch qualifizierte Mitarbeiterin für diese Aufgabe gewonnen werden."

Besonders im Bereich der Hochtechnologie sei Israel ein wichtiger Partner für Österreich, so Außenminister Alexander Schallenberg, der die Entsendung als Stärkung der österreichisch-israelischen Zusammenarbeit wertet.

Das Konzept der österreichischen Technologiebüros gibt es seit 2016. An der österreichischen Botschaft in Jakarta (Indonesien) kümmert sich seither Mag. Michael Lederer als Spezialattache für Technologie und Innovation um die Zusammenarbeit mit den südostasiatischen Ländern (ASEAN), Bhutan, Indien und Nepal. Das Büro in Israel ist nun das zweite seiner Art.