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Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB)

Die öffentliche Beschaffung soll in Zukunft verstärkt innovative Produkte und Dienstleistungen ankaufen. Dadurch werden die öffentlichen Leistungen für die BürgerInnen ebenso wie die Absatzmöglichkeiten für innovative Unternehmen verbessert.

Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB) ist mittlerweile ein Eckpfeiler der nachfrageseitigen Innovationspolitik in Österreich. Nach der Verabschiedung des IÖB-Leitkonzeptes durch die Österreichische Bundesregierung im Jahr 2012 folgte in den Jahren 2013 und 2014 wertvolle Grundlagen- und Aufbauarbeit, die die Basis für das heute etablierte und gut funktionierende IÖB-Service-Netzwerk geschaffen hat.

Der vorliegende Jahresbericht beschreibt die IÖB-Aktivitäten und Entwicklungen in den Jahren 2015 und 2016, die im Zeichen der Verfeinerung und Erweiterung der IÖB-Maßnahmen standen. Entsprechend der Zielsetzung von IÖB liegt der Fokus dabei auf einer Erhöhung jenes Anteils des öffentlichen Beschaffungsvolumens, der für Innovationen eingesetzt wird. Diese innovativen Produkte und Dienstleistungen wiederum unterstützen die Modernisierung des öffentlichen Sektors.

Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung – IÖB Jahresbericht 2015/16 (PDF, 2 MB)

Titelblatt Broschüre Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung

In den letzten Jahren gewann die innovationsfördernde öffentliche Beschaffung als nachfrageseitige Unterstützung der Innovationspolitik zunehmend größere Bedeutung.

Indem die öffentliche Hand möglichst innovative Produkte ankauft, sollen die öffentlichen Leistungen und Infrastrukturen für die BürgerInnen noch besser werden (zum Beispiel e-government oder online-Dienste) und die Unternehmen zu mehr Forschungs- und Innovationsaktivitäten motiviert werden. Durch ökoeffiziente Produkte wie Fotovoltaikanlagen oder Elektrofahrzeuge werden außerdem Energiekosten und Umweltbelastungen gesenkt.

In der Strategie der Bundesregierung für Forschung, Technologie und Innovation (FTI) wird die Beschaffung als Teil einer nachfrageseitigen Innovationspolitik hervorgehoben. Im Anschluss an die Veröffentlichung der FTI-Strategie wurde daher die Ausarbeitung eines Leitkonzept für ein innovationsförderndes öffentliches Beschaffungswesen beauftragt. Dieses Leitkonzept wurde im Zuge eines umfangreichen Strategie- und Stakeholderprozesses unter Einbindung von Beschaffern, Bedarfsträgern, Sozialpartnern, Wissenschaftern und innovativen Unternehmen erarbeitet und von der Bundesregierung im Ministerrat verabschiedet. (siehe Link am Ende des Beitrags)

Um den Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen Anbietern und Beschaffern zu erleichtern und schneller voneinander zu lernen, initiierte das BMK regelmäßig Veranstaltungen wie zum Beispiel im Rahmen der Messe der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) oder eine große Fachkonferenz zum Thema innovationsfördernde und nachhaltige Beschaffung. (Details siehe Link)