Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

ITA Projekt " Nano Trust"

Integrierende Analyse des Wissensstandes über mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken der Nanotechnologie

Nanotechnologie ist ein aufstrebender Zweig der wissenschaftlichen Technologieentwicklung. Bislang sind Sicherheitsaspekte allerdings noch zu wenig untersucht, um abschließende Einschätzungen über Risikopostulate abgeben zu können. Zugleich wurden bereits Bedenken über mögliche Risken geäußert und es sind erste Anzeichen einer öffentlichen Diskussion zu verzeichnen.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Erfahrungen im Bereich der Gentechnologie ist eine vorausschauende Nanotech-Politik notwendig, die auf profunden und entsprechend aufbereiteten Analysen aufbaut. Es besteht daher massiver Forschungs- und Kommunikationsbedarf, der in der ersten Hälfte 2006 in zwei Projekten zum Stand der Begleit- und Risikoforschung bei Nanotechnologie (ITA und Joanneum Research Graz) ausführlich dokumentiert wurde.

Dieser Bedarf soll mit diesem Projekt gedeckt werden. Kernstück des Forschungsprojekts ist es, den Wissensstand über mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken der Nanotechnologie kontinuierlich zu erheben, zu analysieren und zusammenzufassen. Damit sollen erstmals in Österreich diese wichtigen Aspekte der Technologieentwicklung in systematischer Weise und über einzelne F&E-Projekte hinausgehend, also auf übergeordneter Ebene untersucht werden. Damit einhergehend werden Forschungslücken ausgewiesen und unterschiedliche Bewertungen aufgedeckt. Dieser so genannte "Risiko-Radar" ist die Basis für ein Clearing House für Fragen über mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken. NanoTrust (Arbeitstitel) wird als Informations-Drehscheibe und Diskussionskatalysator dienen: Sowohl für die allgemeine Öffentlichkeit und die Verwaltung als auch für die Nano-Forschungscommunity wird eine Art Servicestelle in Fragen der Beurteilung von Sicherheitsaspekten eingerichtet.

Dieses Projekt wird vom Institut für Technikfolgen - Abschätzung durchgeführt.

Kontakt im BMK:

Alexander Pogany
Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Tel.: +43 (0) 1 711 62 65 3203
Email: alexander.pogany@bmk.gv.at

Projektleitung:

MMag. Dr. André Gazsó
Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA)
Apostelgasse 23, 1030 Wien
Tel.: +43 1 515 81 6583
Email: agazso@oeaw.ac.at

Weitere Informationen auf der Website Nanotrust der ÖAW