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COVID-19: Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 wurden restriktive Maßnahmen ergriffen, wodurch die persönlichen Lebensumstände stark beeinflusst werden. Beispielsweise verbringen die meisten Personen mehr Zeit zuhause als sonst. Es ist zu erwarten, dass sich damit auch die Konsumgewohnheiten verändern und die Abfallmengen aus Haushalten steigen. Das muss aber nicht sein! Sie können gerade jetzt einen großen Beitrag zum Bispiel zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen leisten.

Selber kochen mit Wochenplan

Gemeinsam kochen und genießen vermeidet insbesondere bei Familien mit Kindern nicht nur Verpackungsabfälle, sondern auch Langeweile. Ein Wochenmenüplan reduziert Einkaufsfahrten, vermeidet Lebensmittelabfälle und hilft Geld zu sparen.

Gut geplanter Einkauf

Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie eine Einkaufsliste, die sich am tatsächlichen Bedarf und an den Möglichkeiten der Vorratshaltung orientiert. Denken Sie auch daran, vorhandene Lebensmittelreste soweit wie möglich zu verkochen.

Richtiges Lagern der Lebensmittel

Die richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit. Informationen dazu erhalten Sie im Internet (Broschüre „Lebensmittel sind kostbar - 100 Fakten und Tipps").

First-In-First-Out (FIFO)

Nach dem FIFO-Prinzip werden Lebensmittel, die bereits länger gelagert werden, zuerst verbraucht. Das schützt vor Überlagerung und Verderben der Lebensmittel. Eine Vorratsliste aus der ersichtlich ist, wann etwas verbraucht werden sollte, hilft zusätzlich.

Verarbeitung von Resten

Werfen Sie Ihre Lebensmittelreste nicht weg! Kochen Sie daraus ein köstliches Restl-Gericht. Beispiele für Restl-Rezepte sind auf der Informationsplattform „Lebensmittel sind kostbar!“ zu finden.

Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum? Ein großer Unterschied!

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem der Produzent für dieses Lebensmittel bei richtiger Aufbewahrung seine spezifischen Eigenschaften, beispielsweise Geruch oder Geschmack garantiert. Bei richtiger Lagerung sind verpackte Lebensmittel mit überschrittenem MHD häufig noch genussfähig und keineswegs automatisch verdorben. Wenn bezüglich Beschaffenheit, Aussehen, Geruch keine Auffälligkeiten zu bemerken sind und die Dauer der Überschreitung gering ist, besteht kein Grund das Produkt nicht zu verzehren.

Ein wesentlicher Unterschied besteht, wenn auf der Verpackung ein so genanntes Verbrauchsdatum ("zu verbrauchen bis") angegeben ist. Sehr leicht verderbliche Waren (zum Beispiel Fisch und rohes Fleisch) haben ein Verbrauchsdatum. Ein Produkt, bei dem dieses Datum überschritten ist, gilt nicht mehr als sicher. Daher diese Produkte vor dem Verbrauchsdatum verkochen, sonst darf auf keinen Fall mehr gegessen, sondern muss sofort entsorgt werden.

Regionale Qualität

Regionale Lebensmittel überzeugen mit gutem Geschmack und hoher Qualität. Viele bäuerliche Produzenten liefern ihre regionalen Produkte auch direkt zu Ihnen nach Hause. Regionale Online-Plattformen für Lebensmittel finden Sie beispielsweise unter:   AMA Netzwerk Kulinarik.