Toni und der Waldgeist Ein Comic zum Lesen und Ausmalen

Für uns und kommende Generationen wollen wir eine intakte und gesunde Umwelt sicherstellen, die ökologische Vielfalt erhalten. Neben der Klimakrise ist der Erhalt unserer Arten- und Tiervielfalt eine zweite große Herausforderung.

Hinweis

Was können wir unternehmen, um den Artenschwund zu stoppen und sicherzustellen, dass die wunderbare Vielfalt auf unserem Planeten auch weiterhin erhalten bleibt? Ein paar Denkanstöße wurden in diesem Malbuch kreativ und spielerisch aufbereitet.

Viel Freude beim gemeinsamen Lesen, Malen & Ideen-Sammeln!

Malbuch "Toni und der Waldgeist"

Über den Inhalt des Malbuchs

In den Ferien besucht die zehnjährige Antonia, die von allen Toni genannt wird, ihren Großvater, der nebenbei Imker ist. Dort angekommen nimmt er sie zu seinen Bienenstöcken mit und erzählt ihr wie wichtig Bienen für die Menschen sind und wie sehr wir alle mit der Umwelt verbunden sind.

Sie hört ihm nicht wirklich zu und fürchtet sich eher vor den Bienen, die sie doch stechen könnten. Somit macht sie sich rasch auf eine Erkundungstour der Umgebung, während ihr Großvater arbeitet. Sie stößt auf eine Wiese mit einem schönen Baum, unter den sie sich für ein Nickerchen legt.

Plötzlich findet sie sich in einer für sie fremden Welt wieder, in der ihr ein riesiger Hase ins Gesicht grinst. Verwirrt und verzweifelt fängt sie an zu weinen, da sie nicht weiß, wie sie nach Hause kommen soll. Der Hase hat Mitleid und bietet ihr an sie zum Waldgeist zu bringen, dem mächtigsten Wesen im Wald. Er wird ihr sicher helfen können. Der Weg zum Waldgeist ist lang und unterwegs merkt Toni, dass mit dem Wald etwas nicht stimmt: Müll liegt herum und die Tiere des Waldes beklagen sich über schwindenden Lebensraum, mangelnde Nahrung und verschmutzte Landschaften. Sie fragt sich, wieso gegen diese Probleme nichts unternommen wird.

Beim Waldgeist angekommen macht sie sich darüber lustig, wie winzig er ist. Plötzlich wird er jedoch zu einem mächtigen Uhu, der Toni deutlich zu verstehen gibt, wie wenig er von Menschen hält. Er führt ihr vor Augen, wie schlimm es schon um seinen Wald bestellt ist und zeichnet ein düsteres Zukunftsszenario für die Welt, wenn es so weitergeht wie bisher.

Das Mädchen bittet den Waldgeist um Hilfe und verspricht ihm sich für die Natur einzusetzen, wenn er ihr hilft ihr Zuhause zu finden. Nach anfänglichem Zögern ist der Waldgeist bereit ihr Glauben zu schenken und erinnert sie nochmals an ihr Versprechen, bevor er sie nach Hause schickt.

Sie wacht auf und erkennt, dass sie alles nur geträumt hat – die Dringlichkeit und Realität der Probleme sind ihr jedoch weiterhin bewusst und bekräftigen sie ihr Vorhaben, etwas zu ändern, einzulösen. Sie läuft zu ihrem Großvater, der mittlerweile mit der Arbeit bei den Bienenstöcken fertig geworden ist. Geeinsam gehen sie Richtung Haus zurück.

Toni überlegt, was sie tun kann, um das bedrückende Zukunftsbild des Waldgeistes abzuwenden und malt sich aus wie die Welt dann aussehen könnte.

Malbuch „Toni und der Waldgeist“ (PDF, 40 MB)

Tipp

Haben Sie Interesse an einer gedruckten Version, kontaktieren Sie bitte das BMK-Servicebüro per E-Mail.