Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Ausstieg aus fossilen Ölheizungen

Der Gebäudesektor muss in den nächsten Jahrzehnten den Energiebedarf für Wärme und Kälte drastisch senken. Gleichzeitig sind fossile Energieträger sukzessive durch erneuerbare Energie zu ersetzen. Bis zum Jahr 2030 soll daher der Bestand an Ölheizungen um 50 Prozent reduziert und der vollständige Ausstieg aus fossilem Heizöl eingeleitet worden sein.

Fernwärme
Fernwärme, Foto: BMLRT / Paul Gruber

Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Nationalrat mit dem Beschluss über das Ölkesseleinbauverbotsgesetz (ÖKEVG) eine erste wichtige Maßnahme gesetzt, das dafür sorgt, dass der Nachschub von ölbasierten Heizsystemen im Neubau eingestellt wird. Dieses Gesetz tritt ab Jänner 2020 in Kraft.

Zudem wurden im heurigen Jahr mit dem Raus-aus-Öl-Bonus, der im Herbst dieses Jahres mit weiteren 20 Millionen Euro dotiert worden ist, insgesamt rund 12.000 Ölheizungen aus dem Bestand gegen klimafreundliche Heizsysteme ausgetauscht.

Natürlich müssen diesen Schritten noch weitere Maßnahmen folgen. Im Rahmen der Wärmestrategie werden mit den Ländern und Stakeholdern diverse Vorschläge sehr konkret diskutiert. Am Ende, sprich 2030, soll der halbe Ausstieg aus der Nutzung von fossilem Öl zu Heizzwecken eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 2 Millionen Tonnen jährlich bringen.

Um den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Heizsysteme zu erleichtern, hat das Bundesministerium auch 2019 mit dem "Raus aus dem Öl"-Bonus mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Die Sanierungsoffensive 2019 wurde gut angenommen.

Websites