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Alpenkonferenz in Innsbruck Österreich übergibt Vorsitz der Alpenkonvention an Frankreich

Mit der 15. Tagung der Alpenkonferenz am 4. April 2019 in Innsbruck endete Österreichs Vorsitz der Alpenkonvention. Zweieinhalb Jahre lang wurde unter dem Motto „Schützen und Nützen“ im Sinne des Schutzes der Alpen bei gleichzeitiger nachhaltiger Entwicklung des Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraumes gearbeitet.

Unter Österreichs Vorsitz beschlossen die Ministerinnen und Minister sowie deren Vertreterinnen und Vertreter aus allen Alpenstaaten das Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre und verabschiedeten die Innsbrucker Erklärung zum Thema klimaneutrale und klimaresiliente Alpen 2050. Weiters wurde der Alpenzustandsbericht zum Thema Naturgefahren Risiko Governance präsentiert, welcher in allen Alpensprachen vorliegt.

Zusätzlich setzte der österreichische Vorsitz in den letzten beide Jahren mit Veranstaltungen wie der Konferenz "Die Rolle der Frauen in Bergregionen", der Fortführung des Festivals „Berge lesen“ und einer Konferenz  zur Berglandwirtschaft wichtige Akzente für den Lebens–, Erholungs– und Wirtschaftsraum Alpen.  Mit der Verringerung der Arbeitsgruppen sowie der Einführung eines Biodiversitätsbeirates, nach dem erfolgreichen Beispiel des Klimabeirates, konnten wichtige Weichen für die zukünftige Arbeit der Alpenkonvention gestellt werden. Mit der 15. Alpenkonferenz ging der sehr erfolgreiche österreichische Vorsitz der Alpenkonvention zu Ende und wurde von Frankreichs Staatssekretärin für Umwelt, Brune Poirson, übernommen.