LIFE Farm4More Future Agricultural Management for multiple outputs on climate and rural development

Zukünftiges Agrarmanagement für Mehrfachwirkungen in den Bereichen Klima und ländliche Entwicklung (2019–2023)

Das Projekt zielt darauf ab, durch die Implementierung eines wirtschaftlich tragfähigen ökologischen Tierfutters und einer Biokohle-Produktionsstrategie klimaschonende Wirkungen für die Viehwirtschaft zu erzielen. Spezifische Ziele umfassen:

  1. Demonstration und Bewertung einer erheblichen Treibhausgasreduktionen in der Rinderproduktion durch die Verwendung von vorbehandelten organischen/nicht-organischen Gras-Leguminosen-Presskuchen mit/ohne Biokohle;
  2. Produktion von organischen/nicht-organischen Rohproteinen und hydrolysierten Proteinen, Aminosäuren und Polypeptiden als organische/nicht-organische Tierfuttermittel;
  3. Aufbau und Betrieb einer Mitgliedsstaaten-/Stakeholder-Gruppe (Irland, Österreich, Dänemark) zur regionalen Bioraffinerie-Implementierung;
  4. Charakterisierung und Optimierung von Bioraffinerie-Produkten für verschiedene Futtermittelanwendungen;
  5. Durchführung von Fütterungsversuchen unter Verwendung von Bioraffinerieprodukten, um Fütterungsstrategien zu entwickeln, die die Leistung der Tiere maximieren und gleichzeitig die Treibhausgas-, Stickstoff- und Phosphoremissionen minimieren und Bewertung der  optimalen Umsetzung für eine Emissionsreduzierung;
  6. Untersuchung alternativer Futtermittelsubstrate (beispielsweise Algen) und zusätzlicher Nicht-Futtermittelanwendungen für die erzeugten Bioraffinerieprodukte;
  7. Bewertung der wirtschaftlichen Machbarkeit ausgewählter Business Cases;
  8. Aufbau einer tragfähigen Basis für die Farm4more-Initiative durch die Integration von vorhandenem Fachwissen von Akteurinnen und Akteuren der grünen Bioraffinerie aus Österreich und Irland sowie der Bioraffinerie Stakeholdergruppe aus Dänemark;

Die Projektaktivitäten werden eine Reihe von klima- und agrarpolitischen Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene direkt unterstützen, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums, die Nitratrichtlinie (91/676/EWG) und die Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen (NEC) (2016/2284).

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