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UNFCCC-Konferenz in Peru 2014 Die 20. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) in Lima markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem neuen, globalen Klimaschutzabkommen "Weltklimavertrag".

Im Rahmen der 20. Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) von 1. bis 12. Dezember 2014 in Lima (Peru) konnte durch intensive und ernsthafte Verhandlungen eine tragfähige Basis für die Erarbeitung eines globalen Klimavertrages geschaffen werden. Dieser soll im Dezember 2015 in Paris bei der COP21 abgeschlossen werden.

Neben diesem „Elemente-Text“ war ein zweites wesentliches Thema für die Konferenz in Lima die Einigung auf Leitlinien für nationale Beiträge („Intended Nationally-Determined Contributions“, INDCs) zu einem neuen Weltklimavertrag, die insbesondere die begleitenden Informationen für Beiträge zur Treibhausgasreduktion determinieren sollen – je klarer diese Informationen gefasst sind, umso vergleichbarer sind einzelne Beiträge. Der weitere Fahrplan sieht nun vor, dass die Staaten im Jahr 2015 ihre beabsichtigten Beiträge für den Weltklimavertrag bekanntgeben. Bereits im Februar gehen die Verhandlungen weiter, um alle Vorbereitungen für Paris zu treffen.

Die Europäische Union (EU) arbeitet derzeit intensiv an ihrem eigenen INDC für das neue Abkommen. Der Europäische Rat (ER) hat dazu nach einer einjährigen Vorbereitungszeit im Rahmen seines Treffens am 23. und 24 Oktober 2014 auch den Rahmen für ein neues „Klima- und Energiepaket 2030“ beschlossen. Im Mittelpunkt dieses Pakets steht ein Treibhausgas-Reduktionsziel von 40% bis 2030 gegenüber 1990.

Ein wichtiger Erfolg konnte bei der internationalen Klimafinanzierung verzeichnet werden. Über den „Green Climate Fund“ wollen die teilnehmenden Staaten Projekte zur konkreten Umsetzung der Verpflichtungen finanzieren. Österreich hat sich dabei zur Unterstützung in Höhe von 25 Millionen Dollar verpflichtet.