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Faktoren der UV-Belastung Je höher die Sonne am Himmel steht desto stärker ist die am Boden eintreffende UV-Strahlung, Schnee oder Bewölkung können diese verstärken oder abschwächen.

Jahreszeit

In den Monaten Mai, Juni und Juli, wenn der Einfallswinkel der Sonne am größten ist, erreicht auch die UV-Strahlung ihre höchsten Werte. Im Verlauf eines Tages ist die UV-Einstrahlung in der Zeit zwischen 10 und 14 Uhr (zwischen 11 Uhr und 15 Uhr bei Sommerzeit) am höchsten. Der Einfallswinkel ist auch umso größer, je geringer die geografische Breite ist. Das heißt, dass in südlich von Österreich gelegenen Ländern die UV-Strahlung intensiver ist.

Orte

Auch mit zunehmender Seehöhe steigt die Strahlungsstärke an, was daher besonders bei Aufenthalten in den Bergen zu beachten ist. Reflexion kann die UV-Strahlung verstärken. Durch Schnee kann sie bis zum Doppelten steigen, die Rückstrahlung durch Sand und Wasserflächen ist geringer.

Im Schatten von Gebäuden, Bäumen usw. kann die Einstrahlung um mehr die Hälfte geringer sein als im direkten Sonnenlicht. Auch Wasser schwächt die Strahlung; beim Schwimmen knapp unter der Wasseroberfläche sollte man sich aber bewusst sein, dass noch ein erheblicher Teil der UV-Strahlung auf die Haut trifft.

Wetter

Sehr stark ist der Einfluss der Bewölkung auf die UV-Strahlung: Eine geschlossene, dicke Wolkenschicht kann bis zu 90 Prozent der UV-Strahlung abhalten, dünne Wolkenschichten oder Nebel dagegen schwächen die UV-Strahlung kaum und können durch Rückstrahlung der vom Boden nach oben zurückgeworfenen UV-Strahlung sogar verstärkend wirken.

Erdatmosphäre

Die stratosphärische Ozonschicht verringert als natürlicher Filter die auf der Erdoberfläche eintreffende UV-Strahlung. Die Menge des Ozons in der Atmosphäre schwankt und dadurch verändert sich auch die Intensität der UV-Strahlung. Besonders starke, kurzfristige Schwankungen, bei denen niedrige Konzentrationen von Ozon auftreten können, werden auf der Nordhalbkugel in den Monaten Jänner bis April beobachtet, wodurch die UV-Strahlung kurzfristig deutlich stärker ausfallen kann als für die Jahreszeit üblich. Auch andere Bestandteile der Erdatmosphäre wie etwa Staubteilchen schwächen die UV-Strahlung.