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Veranstaltungsort Wichtig ist: bestehende Gebäude nutzen; energieeffiziente Gebäude; Rückbau temporärer Anlagen; Abfallwirtschaftskonzepte im Veranstaltungsort;  Umweltzertifizierung der Unterkunftsbetriebe.

Der Ort

Mit der Wahl des Veranstaltungsortes werden bereits frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige Veranstaltung gestellt. Wer im Zuge der Veranstaltungsorganisation den Ort sorgfältig auswählt, kann Beeinträchtigungen verhindern und damit auch den Aufwand für Folgemaßnamen mindern.

Energieversorgung und Abwasserentsorgung, Erreichbarkeit und Barrierefreiheit können relevante Kriterien sein. Neben permanenten Veranstaltungsstätten spielen im Sportbereich temporäre Anlagen, insbesondere in der freien Natur, eine bedeutende Rolle. Durch die Umsetzung von Schutzkonzepten mit Umweltbeauftragten vor Ort sollen Natur und Landschaft so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Temporäre Gebäude müssen vollständig rückgebaut und alle Materialien wiederverwendet oder getrennt werden.

Bei mehrtägigen Veranstaltungen gehört auch die Beherbergung zum Konzept eines nachhaltigen Events. Wählen Sie fußläufig erreichbare Betriebe oder setzen Sie Mobilitätsmaßnahmen (Tickets für den öffentlichen Verkehr, Shuttle-Dienst). Achten Sie bei der Wahl der Betriebe auf das Österreichische oder das Umweltzeichen der Europäischen Union (EU).

Nutzen Sie die Infothek Green Events, das Informationsangebot für die Eventbranche, um die nötigen Informationen, Links und Kontakte im Bereich "Eventlocation und Unterkunft" gebündelt zu finden.

Beispiele aus der Praxis

24 Stunden Biken für den Klimaschutz

Der benötigte Strom wurde von der hauseigenen Photovoltaik-Anlage und Warmwasser über eine lokale Solarthermieanlage gewonnen.

Euro08

Die vier österreichischen Stadien der EURO08 SA Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg und Wien wurden im Vorfeld der EURO nach dem EU-Umweltmanagementsystem EMAS zertifiziert. Durch einen umfassenden betriebsbezogenen Umweltschutz wird eine kontinuierliche Verbesserung der Standards sichergestellt. Von Photovoltaikanlagen über solare Wärmeversorgung und Mehrwegbechersysteme bis hin zu Verkehrskonzepten reichten die verschiedenen Maßnahmen.