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Soziale Verantwortung Barrierefreier Zugang, Fairplay im Sport, Lärmvermeidung, Einbeziehen von NGOs und Gruppen aus der Region und Gendermainstreaming.

Nachhaltige Veranstaltungen setzen durch die Einbindung der lokalen und regionalen Bevölkerung und von Nichtregierungsorganisationen (NGO) verstärkt auf soziale und kulturelle Akzente. Es bieten sich viele Möglichkeiten Spenden für soziale Projekte zu lukrieren und Bewußtsein für diese zu schaffen.

Schon bei der Planung von Veranstaltungen sollten die verschiedenen Bedürfnisse von Familien und Senioren sowie barrierefreie Zugänge für Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Prävention und Jugendschutz, Fanarbeit und Antirassismus-Programme sowie Bewegungsförderung in der Bevölkerung können weitere Aspekt sein.

"Kooperation statt Konfrontation"

Verantwortung bedeutet auch, bei der Organisation im Team und bei der Ausrichtung frühzeitig den Dialog mit den unterschiedlichen Interessensgruppen zu suchen um damit Konflikte zu vermeiden. Nutzen Sie die Infothek Green Events, das Informationsangebot für die Eventbranche, um die nötigen Informationen, Links und Kontakte im Bereich "Soziale Verantwortung" gebündelt zu finden.

Beispiele aus der Praxis

Cross Country Lauf Walpersbach

Der Verein kaufte die einheitliche Bekleidung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Gesichtspunkten des fairen Handels ein (Initiative Clean Clothes Campaign sowie Inkota Netzwerk). Die Veranstaltung war barrierefrei zugänglich und es wurde auf Gender-Aspekte wertgelegt.

Karate Weltmeristerschaft (WM) 2016

Die erste Karate WM bei der Behindertenbewerbe im Programm integriert waren inklusive der Fernsehübertragung. Es erfolgte eine Integration von behinderten Menschen in beiden Teams. Bei der WM fanden die Kämpfe der allgemeinen Klassen in zwei Disziplinen statt, nämlich Kata (Form) und Kumite (Partnerkampf in Gewichtsklassen) und in 16 Kategorien. Außerdem war Linz auch Standort der zweiten Karate-WM der "persons with disabilities" in der Disziplin Kata (Form) in den Kategorien Blinde & Sehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen. Das Kulturprogramm umfasste Beiträge der Kunstuniversität, regionaler Musikerinnen und Musiker, Komponisteninnen und Komponisten sowie eine Jugendtanzgruppe bei der Eröffnung.

24 Stunden Biken für den Klimaschutz

Soziale und ökologische Initiativen wie Fairtrade und „G’scheit Feiern“ wurden beworben. Der Reinerlös der Veranstaltung kam zu 100 Prozent Klimaschutzprojekten in der Region zugute. Man sorgte für Barrierefreiheit. Handbikerinnen und -biker nahmen am Rennen teil und wurden in einer eigenen Kategorie geehrt. In den Starterpaketen fanden sich nachhaltige Produkte. Der Gender-Aspekt spiegelte sich unter anderem im Angebot eines Familien- wie Kinderprogramms wider.

Rote Nasen Läufe

2012 fanden bereits zum vierten mal in über 50 Gemeinden österreichweit die Charity-Läufe der Roten Nasen statt. Läuferinnen und Läufer können sich über eine Teilnahme für den guten Zweck sportlich engagieren. Im letzten Jahr haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer circa 75.000 Kilometer und somit rund 140.000 Euro an Spendengeldern erlaufen.

Fair Play

Seit der Projektgründung arbeitet Fair Play auf nationaler und internationaler Ebene an der Förderung emanzipatorischer Ansätze und setzt sich für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander im Fußball ein. Fair Play führt mit Verbänden, Vereinen, Fanclubs, Migrantinnen und Migranten sowie Jugendorganisationen Aktivitäten gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung im österreichischen Fußball und Sport durch.

Sport und Kultur im Zeichen der Integration

Im Feriendorf Rinn, südlich von Innsbruck, wurde im Jahr 2000 der Verein RollRinn gegründet, der Barrieren zwischen behinderten Menschen und nicht behinderten Menschen abbauen möchte. Mit dem Erlös aus der jährlichen Sport- und Kulturveranstaltung werden behinderte Sportlerinnen und Sportler, in Not geratene Familien und soziale Projekte unterstützt.