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ÖGUT Umweltpreise und Nominierungen ÖGUT Umweltpreise und Nominierungen gehen an drei Lokale Agenda 21-Prozesse: Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) zeichnete zum 33. Mal die besten Projekte und Vorbilder im Bereich Nachhaltigkeit aus. Eine unabhängige Fach- Jury aus Wirtschaft, Verwaltung und Umwelt wählte aus 97 Einreichungen die Preisträgerinnen und Preisträger in fünf Kategorien, diese wurden bei einer Gala am 20. November 2019 in Wien geehrt. Die Lokale Agenda 21 räumte dabei gleich zwei Preise und eine Nominierungen ab.

St. Stefan-Afiesl

Die oberösterreichische Gemeinde St. Stefan-Afiesl gewann mit dem Projekt „Begegnungszentrum St. Stefan-Afiesl“ in der Kategorie „Nachhaltige Kommune“. Mit umfassender Einbindung der Bevölkerung gelang es, ein Konzept für ein multifunktionales Begegnungszentrum mit Café, Gasthaus, Veranstaltungsräumen sowie Nahversorgung zu entwickeln. Die Jury würdigte das schlüssige Konzept, das sich im ländlichen Raum auch gut übertragen lässt.

Munderfing

Mit dem Projekt „Munderfinger Bürgerbeteiligungsmodell – wie Betroffene mitentscheiden“ konnte die oberösterreichische Gemeinde Munderfing in der Kategorie „Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement“ punkten und lag gemeinsam mit dem Josefbus der Caritas Wien auf Platz eins. Munderfing verankerte eine neue gemeinsam entwickelte Form der nachhaltigen Entscheidungsfindung – das „Systemische Konsensieren“ – dauerhaft in ihrer Gemeinde. Nach dieser Methode wurden seitdem bereits zahlreiche kontroversielle Themen entschieden – von der Verkehrsberuhigung über die Schließung von Eisenbahnkreuzungen bis hin zum Budget 2019.

Gemeinden Altmünster, Traunkirchen, Ebensee und Gmunden

Mit dem Projekt „Barrierefrei am Traunsee, Regionaler Beirat für Barrierefreiheit“ landeten die vier oberösterreichischen Traunsee-Gemeinden Altmünster, Traunkirchen, Ebensee und Gmunden eine Nominierung in der Kategorie „Nachhaltige Kommune“. Die vier Gemeinden befassten sich im Rahmen des Agenda21-Prozesses intensiv mit dem Thema der Barrierefreiheit. Ziel war es, die Teilhabe aller Menschen in der Projektregion am öffentlichen Leben sicherzustellen und gleichzeitig Impulse für barrierefreien Tourismus zu setzen.

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