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Über unseren Umgang mit den natürlichen Ressourcen Der Bericht "Über unseren Umgang mit den natürlichen Ressourcen" beschreibt die  globale Dimension der Nutzung natürlicher Ressourcen und stellt hierzu interessante Zahlen und Fakten vor.

Heute verbraucht die Menschheit jährlich mehr als 60 Milliarden Tonnen an Rohstoffen. Das ist um etwa 50 Prozent mehr als noch vor 30 Jahren. Wenn sich die derzeitigen Wachstumstrends fortsetzen, könnte die Ressourcenentnahme bis zum Jahr 2030 auf 100 Milliarden Tonnen anwachsen.

Wir entnehmen unserem Planeten heute mehr Ressourcen als noch vor 30 Jahren, obwohl die Ressourceneffizienz in Europa und weltweit kontinuierlich ansteigt. Einer der Gründe dafür ist, dass die durch erhöhte Effizienz gewonnene Reduktion der Produktionskosten in Form von niedrigeren Preisen für Produkte und Dienstleistungen an Unternehmen und Konsumenten weitergegeben wird. Steigende Ressourceneffizienz erhöht daher oft die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen.

Derzeit nehmen Europa und andere reiche westliche Staaten weit mehr als den ihnen zustehenden Anteil globaler Ressourcen in Anspruch. Im Durchschnitt konsumieren die Einwohner Afrikas etwa 10 Kilogramm pro Kopf und Tag. In Nordamerika ist diese Zahl 9 Mal so hoch, in Europa etwa 5 Mal. Durch die rasche Industrialisierung in Ländern wie China, Indien und Brasilien, erhöht sich die weltweite Nachfrage nach natürlichen Ressourcen weiter.

Der Bericht "Ohne Maß und Ziel - Über unseren Umgang mit den natürlichen Ressourcen" wurde vom Sustainable Europe Research Institute (SERI) und Friends of the Earth unter anderem mit Unterstützung des Bundesministeriums bereits im Jahr 2009 veröffentlicht und ist auch als Englische Version verfügbar.