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Jerzens, Kaunerberg, Kaunertal und Kauns

Jerzens

Das malerische Jerzens liegt zwischen 1.100 und 1.450 Metern Seehöhe auf der Westflanke des Hochzeigers und bietet eindrucksvolle Impressionen der umliegenden Bergwelt. Die Gemeinde ist das Zirbendorf der Naturparkregion. Hier hat man sich ganz diesem Baum und seinem wunderbaren Duft verschrieben. Die Zirbenausstellung im Dorf lässt (fast) keine Fragen rund um die Zirbe offen. Der Zirben-Park Hochzeiger empfängt die Besucherin und den Besucher mit diversen Spiel-, Abenteuer-und Relaxstationen entlang eines Familienwanderweges. Und die Gewinnung von Zirbenöl kann man im Sägewerk in Jerzens selbst mitverfolgen. Das Riegetal ist eines der schönsten Hochtäler in der Naturparkregion Kaunergrat und steht seit 2003 unter Naturschutz. Aufgrund der beachtlichen Höhenerstreckung von circa 2.000 Metern finden sich hier zahlreiche inneralpine Lebensräume.

Kaunerberg

Über dem Eingang zum Kaunertal liegen die verstreuten Weiler der bäuerlich geprägten Gemeinde Kaunerberg, auf einer Höhe zwischen 1.300 und 1.500 Metern. Die Südhänge des Kaunerberges zählen zu den niederschlägärmsten Gebieten in Tirol, weshalb in den 1950er Jahren ein Waalsystem zur Bewässerung der weitläufigen Trockenrasen errichtet worden ist. Am bekanntesten ist der Kaunerberger Wasserweg, der von der Gallruth Alm durch einen 1 Kilometer langen Wasserstollen führt und in den Inn mündet. Ein Themenweg informiert über die Geschichte und über den Betrieb der 12 Kilometer langen Lebensader. Die Gemeinde Kaunerberg ist auch wichtiger Bestandteil des Schutzgebietes für die Braunelle, die Tiroler Urbiene. Für diese vorausschauende Aktivität und die Förderung der Braunelle wurde Kaunerberg gemeinsam mit den Gemeinden Kauns und Kaunertal 2012 zum vielfaltleben-Gemeinde-Champion gewählt.

Kaunertal

Die idyllische Gemeinde liegt auf 1.300 Metern Höhe und ist eingebettet in ein einzigartiges Bergpanorama mächtiger Dreitausender. Es ist bekannt für seine intakte Kultur- und Naturlandschaft, insbesondere für die unberührte Hochgebirgslandschaft mit den höchsten Gipfeln sowie den größten Gletschern im Ruhegebiet Ötztaler Alpen. Das Kaunertal ist auch das Tal der Dunklen Biene. Auf einer Schutzgebietsfläche von 7.500 Hektar soll die heimische Braunelle – die Tiroler Urbiene – wieder zu alter Stärke heranwachsen. Gemeinsam mit über 30 Imkern haben sich die drei Gemeinden Kauns, Kaunerberg und Kaunertal zur Aufgabe gemacht diese vom Aussterben bedrohte Bienenrasse zu erhalten. Derzeit leben über ein Drittel der in Österreich lebenden Völker der Dunklen Biene im Kaunertal. Im Jahr 2012 wurde das Kaunertal, mit Kauns und Kaunerberg zum vielfaltleben-Gemeinde-Champion gewählt.

Kauns

Dort, wo das Kaunertal aus den Ötztaler Alpen in das Oberinntal mündet, liegt die kleine Gemeinde Kauns auf einer Sonnenterasse in 1.050 Meter Seehöhe. Vom Talgrund erstreckt sich das Gemeindegebiet den Sonnenhang hinauf bis zur Nachbargemeinde Kaunerberg. Die Trockenrasen von Kauns gehören mit den Fließer Sonnenhängen zum größten Trockenrasenkomplex Tirols und sind Teil des Naturschutzgebietes "Trockenrasen Kauns, Kaunerberg, Faggen". Im Rahmen eines Pflegeplanes werden seit 2006 Entbuschungen durchgeführt und mit einer aktiven Weidegemeinschaft die extensive Beweidung im Gebiet gefördert, um die wertvollen Magerrasen zu erhalten. Kauns ist auch wichtiger Bestandteil des Braunellen-Schutzgebietes. Für diese vorausschauende Aktivität und die Förderung der Tiroler Urbiene, der Braunelle, wurde Kauns, gemeinsam mit den Gemeinden Kaunerberg und Kaunertal, 2012 zum vielfaltleben-Gemeinde-Champion gewählt. Aushängeschild ist Maskottchen Melli.