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Kraubath an der Mur, Lannach, Laßnitzhöhe und Neumarkt

Groß-Enzersdorf

Im Rahmen der Dorf- und Stadterneuerung treffen sich jedes Jahr viele freiwillige Helferinnen und Helfer, die tatkräftig Spaten und Rechen zur Hand nehmen und verschiedene Stellen im Stadtzentrum mit Sommerblumen bepflanzen und pflegen. Das Ergebnis verschönert nicht nur das Ortsbild, sondern gibt der Artenvielfalt Platz und den Bienen und Co. wichtige Nahrung. Schon traditionell ist die Ufer- und Gewässerreinigungsaktion an den Gewässern Mühlwasser-Lobau, Donauoderkanal II und III und am Teich Lobau in Aspern. Groß und Klein helfen mit, die Natur vom illegal deponierten Müll zu befreien. Anhängerweise muss der Müll abtransportiert und fachgerecht entsorgt werden. „Ein Wahnsinn!“, ärgert sich der Bürgermeister immer wieder über die unschönen Fundstücke. Der 2015 erstellte Masterplan für die Stadterneuerung umfasst unter anderem die Schaffung fußgänger- und radfahrerfreundlicher Verkehrswege und eine Neugestaltung des Ortszentrums.

Guntramsdorf

Die Marktgemeinde Guntramsdorf liegt am westlichen Rand des Wiener Beckens an den Hängen zum Anninger und zum Naturschutzgebiet Eichkogel. Letzteres gilt als besonderes Trockenrasengebiet mit einzigartiger Insektenfauna, das mittels Mahd und den Schafen als vierbeinige Landschaftspfleger vor Verbuschung bewahrt wird. Aber auch die öffentlichen Grünflächen im Ort werden naturnah gestaltet, so dass sie bunt und blütenreich sind und Bienen, Schmetterlinge und Co. einen „gedeckten Tisch“ vorfinden. 2016 wurden deshalb 100 Obstbäume bei Bildungseinrichtungen und auf Spielplätzen gepflanzt. Ein weiterer Schritt zum Schutz der Artenvielfalt ist der Verzicht auf chemische Pestizide wie Glyphosat. Mit der Vorbildwirkung als „pestizidfreie Gemeinde“ will Guntramsdorf das Bewusstsein für die gesundheitlichen Gefahren und die umweltschädigende Wirkung auf Pflanzen und Bestäuberinsekten erhöhen.

Hardegg

Die Volksschule Hardegg-Pleissing gestaltet ein kleines Paradies für Käfer und Co! Gemeinsam mit dem Nationalpark Thayatal und der Stadtgemeinde Hardegg wird ein Teil des Schulgartens in eine Blumenwiese umgewandelt.

Statt einer eintönigen Rasenfläche soll sich hier eine vielfältige Blumenwiese mit verschiedensten einheimischen Kräutern und Gräser entwickeln. So eine Wiese bietet natürlich ein verlockendes Nahrungsangebot für zahlreiche Insektenarten. Und davon profitiert wieder die Vogelfauna bei der Nahrungssuche für die Jungenaufzucht.

2009 – Bau eines Nützlingshotels

Die Schülerinnen und Schüler der Nationalparkschule haben schon Erfahrung mit der „Gartenarbeit“: 2009 wurde gemeinsam mit der Umweltberatung, dem Nationalpark Thayatal und einem engagierten Elternteil ein tolles Nützlingshotel gebaut. Voller Elan wurde das Nützlingshaus mit Stroh, Schilf, Moos, Hohlblockziegeln und Hölzern mit Löchern unterschiedlichen Durchmessers befüllt. Bald ließen sich auf kleinstem Raum Wildbienen, Florfliegen, Marienkäfer und Ohrwürmer beobachten, welche die neue Unterkunft als Tagesversteck, Brutplatz oder Überwinterungsquartier besiedelten.

2010 – Startschuss für eine Naturblumenwiese

Anfang Mai wurden die Grundvoraussetzungen für eine schön blühende Wiese geschaffen, denn dafür ist ein ganz magerer Boden nötig. Die Umweltberatung lieferte dazu zahlreiche Tipps und Tricks. Der Rasen wurde gemäht und umgebrochen. Dann brachte man den Sand ein, um den Boden karger und durchlässiger zu machen. Die Aussaat mit einer speziell an den Standort angepassten Wildblumensamenmischung übernahmen die Kinder der Volksschule.Natürlich dürfen die Blumen wachsen und fruchten – die Wiese wird nur 1 bis 2 Mal jährlich gemäht werden und die Samenbestände bleiben über den Winter stehen. Die Schülerinnen und Schüler können „ihre“ Wiese erforschen, Flora und Fauna mit Lupe und Mikroskop untersuchen und die kulinarischen Köstlichkeiten, welche eine Wiese bietet, kennenlernen.

Hardegg

Kirchschlag/Bucklige Welt

Vier Naschobstbäume – eine Sommerbirne, eine Frühzwetschke, einen Sommerapfel und einen Kirschbaum – hat der Natur- und Umweltverein der Gemeinde gegenüber dem Kinderspielplatz gepflanzt. Einige „Naschobststräucher“ werden noch folgen. Die Früchte dürfen kostenlos geerntet werden und sollen ein sichtbares Zeichen für ein gesundes Miteinander im größtmöglichen Einklang mit der Natur darstellen.Tafeln beinhalten die wichtigsten Informationen zu den Bäumen. Um weitere sichtbare Zeichen in Form von „Naschsträuchern“ oder Bäumen zu setzen, sind alle Vereine eingeladen dem Beispiel zu folgen. Nicht zuletzt soll sich jeder Verein mit „seiner“ Pflanze identifizieren und eine Einladung zur aktiven Mitarbeit kommunizieren. Auch alle Gäste in Kirchschlag, die an den Naschbäumen und Sträuchern vorbeikommen, sind willkommen geheißen und werden so zum "gesunden" Verweilen eingeladen.

Königstetten

Eine einzigartige Institution ist in der Gemeinde am nördlichen Rande des Wienerwaldes tätig: Die Umweltgruppe FUER „Freiwillige Umwelt-Erhaltung und -Rettung“. Durch überparteiliche Zusammenarbeit ist es gelungen Umweltthemen außer Streit zu stellen. Mit Umweltbildung, Arten- und Biotopschutz (Magerwiesenpflege, Bienenlehrpfad etc.) wird Interessierten die Möglichkeit zur Information und zum Einsatz für die Umwelt geboten. Das aktuellste Projekt ist die Realisierung eines von der Marktgemeinde initiierten und finanzier­ten Gemeinschaftsgartens nach den Grundsätzen von „Natur im Garten“. Die hohe Nachfrage nach den Beeten zeigt, dass gemeinschaftliches Gärtnern nach ökologischen Grundsätzen auch auf dem Lande beliebt ist.