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CNS: Das Übereinkommen über die Nukleare Sicherheit Österreich ist Vertragspartei zum Übereinkommen über die Nukleare Sicherheit ((CNS), BGBl. III Nummer 39/1998).

Die Nuklearkoordination im Bundesministerium fungiert gegenüber der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) in Wien als Nationale Kontaktstelle.

Das Übereinkommen ist eine Reaktion auf die Tschernobyl-Katastrophe von 1986 mit dem Ziel ein hohes Niveau an Nuklearer Sicherheit durch internationale Zusammenarbeit zu unterstützen. Gemäß Artikel 20 des Übereinkommens finden seit 1999 alle drei Jahre Überprüfungstagungen statt, bei denen nationale Berichte über die von den Vertragsparteien getroffenen Maßnahmen zur Erfüllung jeder einzelnen Verpflichtung aus dem Übereinkommen gegenseitig überprüft werden (Peer Review).

Nach der Katastrophe von Fukushima gab es erstmals Initiativen, die Konvention zu verschärfen, insbesondere durch strengere Sicherheitsanforderungen für Kernkraftwerke und die Verpflichtung zur ständigen Verbesserung der Sicherheit von bestehenden Anlagen. Österreich begrüßte diese Verschärfung. Bedauerlicherweise konnten sich die circa 70 Vertragsstaaten der CNS nicht einigen.

Dennoch konnte im Februar 2015 die "Vienna Declaration on Nuclear Safety" verabschiedet werden. Diese stellt angesichts der sehr kontroversiellen Standpunkte der CNS-Vertragsstaaten den maximal erzielbaren Kompromiss dar. Bemerkenswert ist, dass die Europäische Union – nach anfänglichem Zögern – sehr geschlossen und konsequent für eine Verschärfung aufgetreten ist.

Österreichs Nationale Berichte (in Englisch)