Messergebnis

Grundsätzlich soll die Radonkonzentration in Innenräumen so gering wie möglich sein. Es gibt aber einen Referenzwert. Er beträgt 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft (Bq/m³) und bezieht sich auf den Jahresmittelwert der Radonkonzentration.

Die Radonkonzentration wird in Becquerel pro Kubikmeter Luft gemessen (Bq/m³). Die Einheit Becquerel beschreibt die mittlere Anzahl an Atomkernen, die in einer Sekunde zerfallen. Beispiel: Eine Radonkonzentration von 300 Bq/m³ bedeutet, dass in einem Kubikmeter Luft pro Sekunde 300 Radonkerne zerfallen und dabei Strahlung aussenden.

In diesem Fall besteht kein Handlungsbedarf.

Hinweis: Sollten Sie Sanierungen oder Umbauten (Fenstertausch, Vollwärmeschutz, Durchbrüche im Fundamentbereich) planen, besprechen Sie das Thema Radon mit der ausführenden Firma. Denn bauliche Änderungen am Gebäude können zu einer Erhöhung der Radonkonzentration in Innenräumen führen.

Ist zu viel Radon in Ihrem Haus, besteht Handlungsbedarf!

Als Erstmaßnahme hilft regelmäßiges Quer- und Stoßlüften im Wohnbereich oder die Umnutzung von Räumen. Zur dauerhaften Senkung der Radonkonzentration gibt es einfache und erprobte Methoden. Wenden Sie sich für Erstinformationen an die Österreichische Fachstelle für Radon oder an Ihre Landes-Bauabteilung! Derzeit gibt es in Österreich noch keine Firmen, die sich auf Radonsanierungen spezialisiert haben. Die Ausbildung von Radonfachpersonen in der Baubranche ist derzeit in Aufbau.

Hinweis: Oberösterreich, Steiermark, Kärnten und Tirol fördern bautechnische Sanierungen bei hohen Radonkonzentrationen.

Nein, es gibt keinen Grenzwert. Es gibt keine Schwelle, unterhalb der Radon nicht mehr gesundheitsschädlich ist. Daher gilt, je niedriger die Radonkonzentration, desto besser.