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Strahlenschutzverordnung fliegendes Personal

Die Verordnung regelte den Schutz von Personen, die beruflich an Bord von Luftfahrzeugen während des Fluges tätig waren. Sie trat am 1. August 2020 außer Kraft.

In großen Höhen wirkt deutlich mehr Höhenstrahlung auf den Menschen ein als am Boden. Pilotinnen, Piloten und flugbegleitendes Personal können, abhängig von der Route Strahlendosen erhalten, die vergleichbar sind mit denen von Personen, die beruflich mit radioaktiven Quellen umgehen.

In der Strahlenschutzverordnung – fliegendes Personal, BGBl. II Nr. 235/2006, wurden spezielle Strahlenschutzbestimmungen für Personen, die beruflich an Bord von Luftfahrzeugen während des Fluges tätig sind, geregelt. Diese Bestimmungen wurden inhaltsgleich in die Allgemeine Strahlenschutzverordnung 2020 übernommen, die am 01. August 2020 in Kraft getreten ist. Die Strahlenschutzverordnung – fliegendes Personal konnte daher außer Kraft treten.

Insbesondere sind die Luftfahrzeugbetreibenden durch die Verordnungsbestimmungen verpflichtet, eine Abschätzung der zu erwartenden Dosis für ihr fliegendes Personal durchzuführen. Bei einer möglichen Exposition von mehr als 1 Millisievert pro Jahr hat für diese Personen eine ständige Dosisbestimmung zu erfolgen; die Dosiswerte sind dem Zentralen Dosisregister im Bundesministerium bekanntzugeben.

Auswertestellen Fliegendes Personal (PDF, 96 KB)