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Auf welchen Straßen ist das Testen automatisierter Fahrzeuge möglich?

Neben dem Aufbau und Betrieb von systematischen Testumgebungen, als Lernumgebung für alle relevanten Akteure (im Rahmen von Innovationslaboren), ermöglicht das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie auch das Testen von automatisierten Fahrzeugen im Realverkehr auf öffentlichen Straßen.

Ende 2016 wurden hierfür die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen.

Voraussetzung für das Testen auf öffentlichen Straßen ist eine Bewilligung, ausgestellt durch das Bundesministerium und basierend auf den einzuhaltenden Richtlinien der Verordnung zum automatisierten Fahren. Die Verordnung stellt hierbei klar, auf welchen Straßentypen (Autobahn, Schnellstraße, Bundesstraße, Stadtverkehr) anwendungsspezifisch getestet werden darf. Die Teststrecken müssen vorab definiert und bekannt gegeben werden. Die genauen Rahmenbedingungen zum Testen auf öffentlichen Straßen - und somit auch anwendungsspezifischen Straßentypen - sind in der Verordnung spezifiziert.

Wie wird mit ethischen Fragestellungen umgegangen?

Mit jeder neuen Technologie ergeben sich auch ethische und gesellschaftliche Fragestellungen, so auch beim automatisierten Fahren. Deshalb ist dem Bundesministerium eine breite Analyse und Diskussion dieser Fragen sehr wichtig, um Vertrauen in das automatisierte Fahren aufzubauen und um die Sorgen und Ängste der öffentlichen Hand ernst zu nehmen. Über Wirkungsanalysen werden Systemeffekte und Auswirkungen des automatisierten Fahrens auf unterschiedliche Bereiche und Ebenen analysiert, um anschließend Handlungsmaßnahmen definieren zu können.

Darüber hinaus wird ein breiter Dialog mit Interessensvertretern unterschiedlicher Expertise geführt, der mit der Erstellung des Aktionsplans „Automatisiert-Vernetzt-Mobil“ bereits begonnen hat und auch einen interdisziplinären Rat von Expertinnen und Experten in alle Entscheidungen rund um das Testen auf öffentlichen Straßen einbindet und dessen Beratung in zukünftige Entscheidungen miteinfließen lässt.

Diese FAQ dienen zu allgemeinen Informationszwecken und dürfen nicht als vollständig oder für jede Situation anwendbar angesehen werden. Sie stellen die Meinung und Auslegung des Bundesministerium dar und haben keine rechtliche Bindung.