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Entwicklungen in Europa

Im Dezember 2008 wurde von der Europäische Kommission der EU-IVS-Aktionsplan (ITS Action Plan) veröffentlicht, der sechs Aktionsbereich zum beschleunigten Einsatz von intelligenten Verkehrssystemen in Europa definiert.

IVS-Aktionsplan der Europäischen Kommission und IVS-Richtlinie

Aufbauend auf den Ergebnissen der Halbzeitbilanz zum Verkehrsweißbuch der Europäischen Kommission, welche eine hinter den Erwartungen zurückgeblieben Umsetzung von IVS-Maßnahmen konstatierte, hat die Kommission weitere Ursachenforschung in diesem Bereich vorgenommen. Die wichtigsten Ziele der Kommission im Bereich der intelligenten Verkehrssysteme (IVS) liegen

  • in einer Reduktion der CO2-Emissionen
  • in einer Reduktion der Verkehrstoten und Verletzten und
  • in einer Erhöhung der Kapazität des Bestandnetzes.

Im Dezember 2008 wurde von der Europäischen Kommission der so genannte ITS Action Plan (EU-IVS-Aktionsplan) veröffentlicht, der sechs Aktionsbereich zum beschleunigten Einsatz von intelligenten Verkehrssystemen in Europa definiert.

Die Hauptziele des EU-IVS-Aktionsplan liegen in einer

  • Verbesserung der Umweltverträglichkeit, der
  • Verbesserung der Effizienz (auch Energieeffizienz) und in einer
  • Verbesserung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden sechs Aktionsbereiche definiert:

  • Aktionsbereich 1: Optimale Nutzung von Straßen-, Verkehrs- und Reisedaten
  • Aktionsbereich 2: Kontinuität von IVS-Diensten für das Verkehrs- und Gütermanagement in europäischen Verkehrskorridoren und Ballungsräumen
  • Aktionsbereich 3: Sicherheit und Gefahrenabwehr im Straßenverkehr
  • Aktionsbereich 4: Verbindung von Fahrzeug und Verkehrsinfrastruktur
  • Aktionsbereich 5: Datensicherheit, Datenschutz und Haftungsfragen
  • Aktionsbereich 6: Europäische Zusammenarbeit und Koordinierung im Bereich intelligenter Verkehrssysteme

Zur Umsetzung des ITS Action Plan wurde zeitgleich ein Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Thematik veröffentlicht. Die so genannte ITS Directive (IVS-Richtlinie) wurde am 6. Juli 2010 vom Europäischen Parlament angenommen und am 6. August 2010 kundgemacht.

Die Richtlinie ermächtigt die Europäische Kommission vor allem dazu, Spezifikationen für den europaweit harmonisierten Einsatz von IVS Diensten in Form von delegierten Rechtsakten zu erlassen. Obwohl für die Mitgliedsstatten keine Umsetzungsverpflichtung für IVS Dienste besteht, sind sie bei deren Einführung an die Regelungen dieser Spezifikationen gebunden. Besonderes Augenmerk gilt den vorrangigen Bereichen (Artikel 3) und Maßnahmen (Artikel 4).

European C-ITS Plattform

Die Arbeiten für die C-ITS Plattform starteten im Jahr 2014 und wurden im Jänner 2016 abgeschlossen: Pressemeldung

TEN/CEF - laufende Projekte der Europäischen Union (EU) mit österreichischer Beteiligung:

  • Crocodile II– Projekt zum grenzübergreifenden Verkehrsdatenaustauch
  • eCall – Neustrukturierung der Polizeieinsatzzentralen und deren Ausstattung mit eCall

TEN/CEF - abgeschlossene Projekte mit österreichischer Beteiligung:

  • EasyWay I – 2007 bis 2009
  • EasyWay II – 2010 bis 2012
  • Crocodile – 2013 bis 2015
  • EDITS - European Digital Traffic Infrastructure Network for Intelligent Transport Systems

Delegierte VO und Beschlüsse auf Basis der IVS-Richtlinie

Maßnahme a: in Vorbereitung durch Europäische Kommission