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Access2Mountain

Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Projekts war die Entwicklung von kundenfreundlichen Angeboten umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Die touristische Mobilität stellte zwar einen Schwerpunkt dar, doch auch die Verbesserung umweltfreundlicher Mobilitätsangebote für die einheimische Bevölkerung der Gebirgsregionen war Ziel des Projekts.

Nachhaltig verträglicher Verkehr und Tourismus in den Alpen und Karpaten

Leute am Bahnsteig mit Fahrrädern vor einem Zug
rege Inanspruchnahme der Pinzgauer Lokalbahn durch Touristinnen und Touristen mit Rad Foto: Walter Stramitzer

Eine Analyse von 18 Regionalbahnen (17 in Europa und eine in Alaska/Kanada) zeigt, dass diese wesentliche Beiträge für umweltfreundliche und sichere Mobilität im Tourismus leisten und zum Teil sogar selbst attraktive Tourismusziele sind. In den meisten Fällen profitiert von für den Tourismus attraktiven Regionalbahnen auch die einheimische Bevölkerung.

Das Inhaltsverzeichnis des deutschsprachigen Berichts des FH Prof. DI Otfried Knoll zeigt wie ausführlich das Thema Regionalbahnen im Projekt Access2Mountain behandelt wurde:

eine Hebebühne im Zug
Auch Nostalgiebahnen wie hier die Bregenzerwald Bahn sind um Barrierefreiheit bemüht Foto: Otfried Knoll
  • Einleitung
  • Das Projekt Acces2Mountain
  • Was macht Bahnen erfolgreich?
  • Ziele und Methodik des Projektes Acces2Mountain
    • Phase 1 - Erhebung und Analyse
    • Phase 2a - Schlussfolgerungen, vertiefende Empfehlungen
    • Phase 2b - Vertiefende Empfehlungen zur Mariazellerbahn
    • Phase 3 - Begleitung der fachlichen Umsetzung
  • Ergebnisse der Erhebung und der Analyse
    • Allgemeine Erfolgsvoraussetzungen
    • Können Verkehrssysteme das Image einer Region positiv beeinflussen
  • Erfolgsfaktoren im Einzelnen
    • Zusammenwirken aller Institutionen
    • Zugang zum Angebot, Kooperationen
    • Marktauftritt
    • Schnittstellen (Stationen, Fahrzeuge)
    • Information am Bahnsteig und im Zug
    • Fahrzeuge
  • Empfehlungen
    • Schaffung einer mehrdimensionalen Alleinstellung (USP)
    • Fördermittel an wirksame Beschlüsse der Region binden
    • Leitbild einer proaktiven Vorgangsweise
    • Ganzheitliche Betrachtung aus Gästesicht
    • Gästeerwartungen und Gästebedürfnisse
    • Kommunikation und Information, Aufmerksamkeit für die Bahn
    • Attraktive Tarifangebote und kundenfreundlicher Vertrieb
    • Fahrzeuge
    • Alltäglicher Personenverkehr (Schüler, Pendler, Freizeit)
    • Güterverkehr
    • Bahn und Fahrrad
  • Masterplan
  • Zusammenfassung bisheriger Ergebnisse
  • Resumée
ein Zug in einem Waldstück erhöht neben einer Straße
Nostalgiezug „Ötscherbär“ Foto: Ernst Lung

Im Rahmen des Projekts empfohlene Maßnahmen wurden beispielsweise bei der Mariazeller Bahn umgesetzt. Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) als Betreiber der Mariazeller Bahn war Umsetzungspartner im Projekt Access2Mountain. Die neuen Elektrotriebwagen, die als „Himmelstreppe“ bezeichnet werden, verfügen in der Sommersaison viel Platz zur Fahrradmitnahme, in der Wintersaison mehr Sitzplätze und Platz zum Transport von Skiern und zeichnen sich durch Panoramafenster aus. Verbessert wurden bei der Mariazeller Bahn auch die Fahrgastinformation online und an den Haltestellen und Buchungsmöglichkeiten im Internet.

Zusätzlich zur ausführlichen Bearbeitung des Themas Regionalbahnen, ihrer Bedeutung im Tourismus und im Alltagsverkehr wurde im Rahmen von Access2Mountain auch eine gute, europaweite Übersicht über intermodale, umweltverträgliche Angebote für den touristischen Verkehr erarbeitet. Verantwortlich für diesen Projektteil war die Europäische Akademie Bozen (EURAC). Hervorzuheben in diesem Bericht sind die Vorstellung guter Fernverkehrsangebote für die An- und Abreise in Feriendestinationen und Tarifangebote für den Tourismus.

ein Zug über eine Brücke
Himmelstreppe Foto: NÖVOG, weinfranz

Im Projekt Access2Mountain wurde Information zu zahlreichen innovativen Lösungen zur nachhaltig verträglichen Mobilität im Tourismus – vor allem aus Europa - zusammengestellt. Die Projektergebnisse sind zusätzlich zu realisierten Umsetzungen auch nach dem Projektabschluss im Jahr 2014 eine wertvolle Informationsquelle für Maßnahmen und Strategien für „sanften“ Tourismus.

Ein eigenes Kapitel von Access2Mountain war der Erstellung eines Verkehrsprotokolls der Karpatenkonvention gewidmet, wobei das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention ein Vorbild war.