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Jobrad in Betrieben Vermehrt mit Fahrrad statt Dienstauto

Gesund, umweltschonend und stressfrei: Mit dem "Jobrad" unterstützen Betriebe Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, private und berufliche Wege vermehrt gesund und umweltfreundlich zurückzulegen – was mitunter Euphorie auslöst und ansteckend wirkt.

Das Unternehmen stellt dazu interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu attraktiven Bedingungen ein alltagstaugliches "Dienstfahrrad" zur Verfügung, das sowohl dienstlich als auch privat genutzt werden kann. Im Gegenzug verpflichtet sich die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter, das Fahrrad nach Möglichkeit oft auch für den Weg zur Arbeit und für dienstliche Wege einzusetzen.

Dafür können durch den Betrieb attraktive Förderungen in Anspruch genommen werden (zum Beispiel die klimaaktiv mobil E-Bike-Förderung), die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter zahlt den Restbetrag in Form einer monatlichen "Nutzungsgebühr" in 48 Monatsraten ab. Dabei kann der Betrieb bei normalen Fahrrädern auch den Vorsteuerabzug geltend machen (20 Prozent).

Mitmachen ist ganz einfach: Umstieg in fünf Schritten

  1. Betrieb informiert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wählen Wunsch-Fahrräder
  3. Betrieb kauft die Fahrräder und stellt sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Job-Fahrräder zur Verfügung
  4. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen für die Nutzung der Fahrräder eine monatliche Nutzungsgebühr
  5. Nach vier Jahren erwerben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Fahrräder um einen symbolischen Euro vom Betrieb

Die Energieregion Vorderwald in Vorarlberg ist Jobrad-Vorreiter: Hier wurde erstmals die Jobrad-Aktion für eine ganze Region angeboten und mit Testaktionen (Faltrad- und E-Bike) kombiniert.

Häufig gestellte Fragen:

Wie wird die monatliche Nutzungsgebühr verrechnet?
Üblicherweise wird diese vom Gehalt abgezogen. Der Betrieb kann den Mitarbeiterinnen oder den Mitarbeitern die Fahrräder auch kostenlos zur Verfügung stellen.

Was ist, wenn die Mitarbeitenden ausscheiden oder in Karenz gehen?
In einem "Leasingvertrag" zwischen Betrieb und Mitarbeiterin oder Mitarbeiter wird festgehalten, dass diese beim Ausscheiden die noch offenen Raten an den Betrieb als Vorschuss bezahlen kann. Das Rad bleibt jedoch aufgrund der klimaaktiv mobil Förderbedingungen für 48 Monate im Eigentum des Betriebs.

Muss das Jobrad zwingend ein E-Bike sein?
Nein. Es können auch "normale" Fahrräder oder Falträder sein.

Kann ein Betrieb die Vorsteuer beim Fahrradkauf abziehen und den Nettopreis für die monatlichen Raten heranziehen?
Ist der Betrieb vorsteuerabzugsberechtigt, geht das derzeit nur bei normalen Fahrrädern, jedoch nicht bei Elektrofahrrädern.

Können die Mitarbeitenden jedes Fahrrad als Jobrad wählen?
Nein. Ein Jobrad muss straßentauglich (das heisst StVO-konform mit Schutzblech, Lichtanlage) sein.

Was geschieht nachdem die Arbeitgebenden das Fahrrad 4 Jahre lang zur Verfügung gestellt haben?
Die Mitarbeitenden können das Fahrrad um einen symbolischen Betrag von 1 Euro erwerben.

Haben Mitarbeitenden Verpfichtungen?
Mitarbeitende verpflichten sich, das Dienstfahrrad möglichst oft bei Arbeits-/ Dienstwegen einzusetzen.

Wie/Wo werden die Rahmenbedingungen des Jobrads festgehalten?
Mitarbeitende schließen mit dem Betrieb eine Nutzungsvereinbarung ab, in der die Rahmenbedingungen geregelt sind.

Beratung

klimaaktiv mobil Beratungsprogramm
Mobilitätsmanagement für Betriebe, Bauträger und Flottenbetreiber
HERRY Consult – ÖGUT – ÖIR
DI Markus Schuster, MA MSc, DI Gilbert Gugg
1040 Wien, Argentinierstraße 21,
Telefon: +43 1 5041258-50
E-Mail: office@mobilitaetsmanagement.at

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