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CEF Güterverkehrsdienste (Marco Polo Nachfolge)

In der EU-Programmperiode 2014-2020 hat die Europäische Kommission mit den sogenannten „CEF Güterverkehrsdiensten (freight transport services)“ einen Nachfolger des Marco-Polo-Programms in das neue TEN-V-Programm integriert, womit die Schaffung innovativer, effizienter und nachhaltiger Güterverkehrsdienste unterstützt wird.

Die eingereichten Projekte sollen zumindest zu einem der folgenden Ziele beitragen:

  • Verlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundlichere, energie-effiziente Verkehrsträger, um die Umweltbilanz des Verkehrssystems zu verbessern und externe Kosten zu reduzieren.
  • Verbesserte Integration zwischen den Verkehrsträgern, um die Verlässlichkeit und Effizienz bestehender multimodaler Dienste hinsichtlich Zeit, Qualität und Kosten zu steigern
  • Höhere Effizienz in der Lieferkette, um Leerfahrten zu reduzieren, den Beladungsgrad zu erhöhen und die Transportzeit durch besseres Management und Organisation zu kürzen.

Wichtige Informationen zum Call 2016:

Der Call für Güterverkehrsdienste startete am 13.10.2016 und ist noch bis zum 7.2.2017 geöffnet. Die Projektanträge müssen bei der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) eingereicht werden. Das Budget ist auf 20 Millionen Euro für den Call 2016 begrenzt.

Kofinanzierungssätze durch die EK belaufen sich für Projekte/Vorhaben auf bis zu 20 % der förderfähigen Kosten. Für Studien sind auch höhere Fördersätze möglich.

Beispiele für förderfähige Aktionen im Rahmen der CEF Güterverkehrsdienste – Call 2016:

  • Maßnahmen zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Güterverkehrsdiensten, Abgeltung für Verkehrsverlagerungen- Optimierung bestehender multimodaler Verkehrsdienste
  • Innovative Lösungen für die „last-mile“, individuelle Logistikdienstlösungen
  • Förderung von Logistikkooperationen
  • interoperable IKT-Systeme
  • Innovative Ansätze für das Laden und den Transport von Gütern und Optimierung
  • der Produkt/Verpackungsvolumina

Vorausetzungen für förderfähige Anträge:

Anträge können von Mitgliedsstaaten oder von Unternehmen mit Zustimmung des jeweiligen Mitgliedsstaates eingereicht werden. Je nach Projektinhalt können für die Zustimmung der Mitgliedsstaaten zusätzliche Nachweise (zum Beispiel im Zusammenhang mit Natura 2000) erforderlich sein. Bei grenzüberschreitenden Projekten muss die Zustimmung aller betroffenen Mitgliedsstaaten eingeholt werden.

Achtung!

Deadline für Einholung der Zustimmung des bmvit für österreichische Streckenabschnitte: Freitag, 20. Jänner 2017

Kontaktperson: DI Lisa Anderluh
E-Mail: lisa.anderluh@bmvit.gv.at

Für die Projekte/Vorhaben muss zur Darlegung der Wirtschaftlichkeit eine sozio-ökonomische Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt und der europäische Mehrwert dargelegt werden. Ebenso müssen die finanzielle Leistungsfähigkeit sowie operative und technische Kompetenzen zur Umsetzung der Projektvorhaben nachgewiesen werden.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zum Call 2016, insbesondere die Antragsformulare finden Sie auf der Website der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA).

Wichtige Dokumente