A 4 Ost Autobahn

verläuft von Wien/Stadionbrücke (B 221/B 227) – Knoten Prater (A 23) – Knoten Wien/Simmering (A 22) – Knoten Schwechat (S 1) – Knoten Bruckneudorf (A 6) bis zur Staatsgrenze bei Nickelsdorf

Zur Hebung der Verkehrssicherheit und Verbesserung der Verkehrsqualität wird derzeit die A 4 Ost Autobahn im Abschnitt Anschlussstelle (ASt.) Fischamend bis ASt Bruck an der Leitha West dreispurig ausgebaut. Mit den Hauptbauarbeiten für die dritte Fahrspur in diesem Bereich wurde im Mai 2019 begonnen. Die Verkehrsfreigabe ist im August 2022 vorgesehen.

Im Jahr 2020 hat Klimaschutzministerin Leonore Gewessler eine Evaluierung des sogenannten ASFINAG-Bauprogramms beauftragt. Im Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch wurden alle noch nicht in Bau befindlichen Neubau- und Kapazitätserweiterungsprojekte des ASFINAG Bauprogramms einer umfangreichen Überprüfung unterzogen. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis wäre bei  Kapazitätserweiterungsprojekten wie zum Beispiel bei den geplanten Fahrstreifenerweiterungen der A 4 Ost Autobahn zwischen Knoten Prater und Knoten Schwechat sowie ASt. Bruck West und ASt. Neusiedl zu prüfen, ob nicht andere Mittel auch ausreichend sind um eine Verbesserung der Verkehrssituation zu erreichen. Das betrifft den Einsatz von Verkehrsbeeinflussungsanlagen oder andere verkehrliche Maßnahmen genauso wie die Verkehrsverlagerung auf bessere Alternativen.

Derzeit ist eine neue Verkehrsprognose 2040 in Erarbeitung. Für weitere Entscheidungen über die Notwendigkeit von Kapazitätserweiterungs-projekten sind deshalb die Ergebnisse der neuen Verkehrsprognose 2040 beziehungsweise erforderliche Maßnahmen für Verkehrssicherheitsaspekte zu berücksichtigen, gegebenenfalls sind die Projekte auf reine Generalsanierungen in Entsprechung des Erhaltungszustandes beziehungweise reine Sicherheitsausbauten zu redimensionieren.

Zudem läuft aktuell ein Verfahren beim Bundesverwaltungsgericht, das klärt, ob solche Projekte gemäß Umweltverträglichkeitsprüfungs-Richtlinie der Europäischen Union einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden müssen. Das war bisher nicht der Fall.

Etwaige geplante Projekte müssen also zuerst einer Überprüfung nach den genannten Gesichtspunkten unterzogen werden. Außerdem werden ASFINAG und Klimaschutzministerium auf den Ausgang des Verfahrens warten, damit in Zukunft Rechtssicherheit herrscht.

Nähere Informationen zu diesen Projekten finden Sie auf der Website der Asfinag.