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Europäischer Forschungsraum (EFR)

Im globalen Wissens- und Innovationswettbewerb benötigt Europa enge Zusammenarbeit in Forschung und Innovation in einen leistungsfähigen, offenen und attraktiven gemeinsamen Forschungsraum. Durch eine enge Vernetzung der nationalen Forschungs- und Wissenschaftssysteme und effektive grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördert der Europäische Forschungsraum die Wettbewerbsfähigkeit Europas.

Prioritäten des Europäischen Forschungsraums

Der Europäische Forschungsraum zielt auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation und auf die Abstimmung und Koordinierung der Aktivitäten der Mitgliedsstaaten. Folgende Prinzipien bilden den Rahmen:

  • Priorität 1 effektivere nationale Forschungssysteme
  • Priorität 2 optimale länderübergreifende Zusammenarbeit und entsprechender Wettbewerb (2a: gemeinsame Programmplanung und 2b: Europäische Forschungsinfrastrukturen)
  • Priorität 3 offener Arbeitsmarkt für Forscherinnen und Forscher
  • Priorität 4 Gleichstellung der Geschlechter und Berücksichtigung des Gleichstellungsaspekts in der Forschung
  • Priorität 5 optimaler Austausch und Transfer von sowie Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Priorität 6 Internationalisierung des Europäischen Forschungsraums.

Aus Sicht der Europäischen Kommission gilt der Europäische Forschungsraums als im Prinzip vollendet. Im Detail sind jedoch zahlreiche weitere Schritte auf den Ebenen der Union und der Mitgliedsstaaten sinnvoll und nötig. Die internationalen Kooperationen und Programmen für Forschung, Technologie und Innovatin (FTI), die das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen der nationalen FTI-Programme fördert, leisten einen wichtigen Beitrag. Diese Kooperationen erhöhen außerdem die Chancen Österreichischer Bewerberinnen und Bewerber in der Europäischen Forschung und fördern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Forschung und Wirtschaft. Die konkreten Initiativen sind im Bereich internationale FTI-Kooperationen und Programme beschrieben.