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S 1 Wiener Außenring Schnellstraße

verläuft vom Knoten Vösendorf (A 2/A 1) – Knoten RustenfeldKnoten Schwechat (A 4) – Knoten bei Raasdorf (Einschließlichstrecke) – Knoten bei Raasdorf (S 8) – Knoten Wien/Süßenbrunn (S 2) – Knoten Eibesbrunn (A 5) bis zum Knoten Korneuburg/West (A 22)

Zu der Strecke der S 1 Wiener Außenring Schnellstraße gehört auch der Abschnitt vom Knoten Rustenfeld – Leopoldsdorf (B 16) sowie vom Knoten bei Raasdorf – Wien/Donaustadt (Am Heidjöchl, Höhe Johann-Kutschera-Gasse).

Spange Seestadt Aspern

Nach positivem Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung wurde der Asfinag mit Bescheid vom 6. Juli 2018 die Genehmigung für das Bundesstraßenbauvorhaben S 1 Wiener Außenring Schnellstraße, Abschnitt Knoten Raasdorf bis Am Heidjöchl (Spange Seestadt Aspern) erteilt. Gegen diesen Bescheid wurden Beschwerden eingebracht. Mit Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. August 2020 wurden die Beschwerden abgewiesen, die Umweltverträglichkeit des Vorhabens unter Einhaltung geänderter beziehungsweise neuer Auflagen bestätigt.

Die Spange Seestadt Aspern bildet die erforderliche Ergänzung des bestehenden und in Planung befindlichen Straßennetzes in der Donaustadt und der Ostregion (S1 und S8). Gemeinsam mit der Stadtstraße Aspern der Stadt Wien und der S 1 Schwechat bis Süßenbrunn mit dem Lobautunnel entsteht mit der Spange Seestadt Aspern ein verkehrlich hoch wirksames Verkehrsnetz. Durch die Anbindung an die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße, Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn und die damit verbundene Bündelung und gezielte Verteilung des Verkehrs über das hochrangige Straßennetz werden die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer rascher an ihr Ziel kommen. Umwege über die A 23 Südosttangente, S 2 Nordrand Schnellstraße und durch den 22. Wiener Gemeindebezirk fallen durch die direkte Anbindung weg. Die Spange bindet außerdem den Wiener Stadtteil „Seestadt" in Aspern an das bestehende und zukünftige S 1 Schnellstraßennetz an.

Mit dem Bau der Spange Seestadt Aspern soll 2023 begonnen werden, die Verkehrsfreigabe ist 2025 geplant. Die Realisierung ist jedoch abhängig vom Bau der S 1 Schwechat bis Süßenbrunn und der Stadtstraße Aspern der Stadt Wien, da sonst keine Anbindung ins hochrangige oder niederrangige Straßennetz möglich ist.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website der Asfinag.

Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn

Für das Projekt Schwechat bis Süßenbrunn wurde nach positiven Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung der Bescheid am 26. März 2015 erlassen. Gegen diesen Bescheid waren Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht anhängig. Mit Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts am 18. Mai 2018 wurde die Umweltverträglichkeit des Vorhabens unter Einhaltung gewisser neuer beziehungsweise geänderter Auflagen bestätigt. Gegen dieses Erkenntnis wurde Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof erhoben. Mit Beschluss vom 27. November 2018 hat der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde abgelehnt und an den Verwaltungsgerichtshof abgetreten. Derzeit sind Beschwerden gegen das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Mai 2018 beim Verwaltungsgerichtshof in Bearbeitung.

Mit dem rund 19 Kilometer langen gegenständlichen Abschnitt wird eines der wichtigsten Straßenbauprojekte in Wien und Niederösterreich, nämlich der Straßenring (Regionenring) um Wien geschlossen und eine Verknüpfung mit der geplanten Stadtstraße in Richtung A 23 Südosttangente Wien und der geplanten S 8 Marchfeld Schnellstraße ermöglicht. Die Trasse der S 1 Schwechat bis Süßenbrunn beginnt an der A 4 Ost Autobahn beim Knoten Schwechat und führt künftig als Tunnel unter der Donau, der Neuen Donau und dem Nationalpark "Donau-Auen" in Richtung Norden, wo sie im Knoten Süßenbrunn an das bestehende Straßennetz (S 1, S 2) anbindet. Durch den Lückenschluss der S 1 werden die Ortskerne von Eßling, Aspern, Groß-Enzersdorf und Raasdorf entlastet und damit die Verkehrssicherheit erhöht. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region. Das Projekt soll in zwei Etappen realisiert werden. Mit dem Bau des rund zehn Kilometer langen Abschnittes von Groß Enzersdorf bis Knoten Süßenbrunn soll 2021 begonnen werden. Im Anschluss daran ist die Errichtung des rund neun Kilometer langen Abschnittes Schwechat bis Groß-Enzersdorf (mit dem Tunnel Donau-Lobau) geplant.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website der Asfinag

RIS – Bundesstraßengesetz, Beschreibung des Streckenverlaufs im Verzeichnis 2

Derzeitige Verfahren zur S 1 Wiener Außenring Schnellstraße