S 1 Wiener Außenring Schnellstraße

verläuft vom Knoten Vösendorf (A 2/A 1) – Knoten RustenfeldKnoten Schwechat (A 4) – Knoten bei Raasdorf (Einschließlichstrecke) – Knoten bei Raasdorf (S 8) – Knoten Wien/Süßenbrunn (S 2) – Knoten Eibesbrunn (A 5) bis zum Knoten Korneuburg/West (A 22)

Zu der Strecke der S 1 Wiener Außenring Schnellstraße gehört auch der Abschnitt vom Knoten Rustenfeld – Leopoldsdorf (B 16) sowie vom Knoten bei Raasdorf – Wien/Donaustadt (Am Heidjöchl, Höhe Johann-Kutschera-Gasse).

Spange Seestadt Aspern

Nach positivem Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung wurde der Asfinag mit Bescheid vom 6. Juli 2018 die Genehmigung für das Bundesstraßenbauvorhaben S 1 Wiener Außenring Schnellstraße, Abschnitt Knoten Raasdorf bis Am Heidjöchl (Spange Seestadt Aspern) erteilt. Gegen diesen Bescheid wurden Beschwerden eingebracht. Mit Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. August 2020 wurden die Beschwerden abgewiesen, die Umweltverträglichkeit des Vorhabens unter Einhaltung geänderter beziehungsweise neuer Auflagen bestätigt. Die gegen das Erkenntnis erhobene Revision wurde vom Verwaltungsgerichtshof mit Beschluss vom 22. Dezember 2020 zurückgewiesen.
Im Jahr 2020 hat Klimaschutzministerin Leonore Gewessler eine Evaluierung des sogenannten ASFINAG-Bauprogramms beauftragt. Im Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch wurden alle noch nicht in Bau befindlichen Neubau- und Kapazitätserweiterungsprojekte des ASFINAG Bauprogramms und somit auch das Vorhaben S1 Spange Seestadt Aspern einer umfangreichen Überprüfung unterzogen. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis dieser Evaluierung soll die Spange Seestadt Aspern in Abhängigkeit der Errichtung der Stadtstraße durch die Stadt Wien weiterverfolgt werden.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website der ASFiNAG.

Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn

Für das Projekt Schwechat bis Süßenbrunn wurde nach positiven Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung der Bescheid am 26. März 2015 erlassen. Gegen diesen Bescheid waren Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht anhängig. Mit Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts am 18. Mai 2018 wurde die Umweltverträglichkeit des Vorhabens unter Einhaltung gewisser neuer beziehungsweise geänderter Auflagen bestätigt. Gegen dieses Erkenntnis wurde Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof erhoben. Mit Beschluss vom 27. November 2018 hat der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde abgelehnt und an den Verwaltungsgerichtshof abgetreten. Vom Verwaltungsgerichtshof wurde mit Beschluss vom 9. Juni 2021 die Revision gegen das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Mai 2018 zurückgewiesen.

Im Jahr 2020 hat Klimaschutzministerin Leonore Gewessler eine Evaluierung des sogenannten ASFINAG-Bauprogramms beauftragt. Im Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch wurden alle noch nicht in Bau befindlichen Neubau- und Kapazitätserweiterungsprojekte des ASFINAG Bauprogramms und somit auch das Vorhaben S1 Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn einer umfangreichen Überprüfung unterzogen. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis dieser Evaluierung soll der Abschnitt Schwechat bis Groß Enzersdorf (Tunnel Donau Lobau) nicht gebaut werden. Beim Nordabschnitt der S 1 (Anschlussstelle Groß Enzersdorf bis Süßenbrunn) soll es aufgrund der laufenden Verfahren zur S 8 Marchfeld Schnellstraße Anpassungen geben.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website der ASFiNAG