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S 7 Fürstenfelder Schnellstraße

verläuft vom Knoten bei Riegersdorf (A 2) – Fürstenfeld bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz

Nach positivem Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Abschnitt West von Riegersdorf (A 2) bis Dobersdorf im Februar 2015 konnte am 9. März 2016 auch für den weiterführenden Abschnitt Ost bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz die Genehmigung erteilt werden. Gegen beide Bescheide wurden Beschwerden eingebracht. Sowohl die Beschwerde gegen den UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße von Dobersdorf bis Heiligenkreuz als auch die für den Abschnitt West von Riegersdorf (A 2) bis Dobersdorf wurden im Oktober 2016 vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Die Umweltverträglichkeit der Projekte wurde damit bestätigt.

Beim Abschnitt West wurde im Mai 2015 mit bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen. Die Riegersdorfer Brücke an der A 2 Süd Autobahn wurde bis November 2015 verbreitert und generalsaniert. Diese Arbeiten waren notwendig, um dort die künftigen Auf- und Abfahrten zum Knoten Riegersdorf errichten zu können.

Die rund 28,4 Kilometer lange S 7 Fürstenfelder Schnellstraße umfährt die Ortschaften Großwilfersdorf, Fürstenfeld, Rudersdorf, Dobersdorf, Eltendorf und Heiligenkreuz. Die künftige Verlagerung des Durchzugsverkehrs auf die neue Schnellstraße soll die Ortskerne entlasten und damit die Verkehrssicherheit und Lebensqualität für die anrainende Bevölkerung wesentlich verbessern. Mit der Realisierung der Schnellstraße soll aber auch ein Impuls für die Wirtschaft in der Region gesetzt werden. So sollen durch die bessere Erreichbarkeit der Region Betriebsansiedelungen attraktiver werden.

Die Trasse des Abschnittes West wird mit zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, zwei Tunnel (Unterflurtrasse Speltenbach und Tunnel Rudersdorf), insgesamt 24 Brücken sowie Lärmschutzmaßnahmen im Ausmaß von 14.000 Quadratmetern errichtet. Der Abschnitt Ost wird aufgrund der prognostizierten geringeren Verkehrszahlen vorerst nur mit einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung und Pannenbuchten ausgestattet. Die Verkehrsfreigabe beider Abschnitte ist aus heutiger Sicht Ende 2023 vorgesehen.

Nähere Informationen zu der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße finden Sie auf der Website der Asfinag.

RIS – Bundesstraßengesetz, Beschreibung des Streckenverlaufs im Verzeichnis 2

Derzeitige Verfahren zur S 7 Fürstenfelder Schnellstraße