S 18 Bodensee Schnellstraße

verläuft vom Knoten Dornbirn (A 14) bis zur Staatsgrenze bei Höchst

Zur Lösung der Verkehrsprobleme im Unteren Rheintal hat das Land Vorarlberg von 2008 bis 2011 ein Planungs- und Beteiligungsverfahren mit dem Titel "Mobil im Rheintal" durchgeführt, aus diesen zwei Straßenvarianten hervorgingen. Da der Anfangspunkt dieser Varianten nicht mehr in der Gemeinde Lauterach sondern in der Gemeinde Dornbirn zu liegen kommt, war eine Änderung der im Bundesstraßengesetz verankerten Beschreibung der S 18 Bodensee Schnellstraße (vom Knoten bei Lauterach bis zur Staatsgrenze bei Höchst) erforderlich.

Auf Initiative des Landes Vorarlberg hat das Bundesministerium 2013 eine strategische Prüfung im Verkehrsbereich (SP-V) gemäß SP-V-Gesetz für eine Änderung der hochrangigen Verbindung zwischen der A 14 und der Schweiz eingeleitet. Im Sommer 2016 wurde diese abgeschlossen. Das Bundesministerium schloss sich dem Ergebnis dieser Untersuchung, die Netzveränderung in der vorgeschlagenen Form (Anfangspunkt Knoten bei Dornbirn anstelle Knoten bei Lauterach) zu betreiben, an. Ein Gesetzesentwurf zur Netzveränderung wurde dem Nationalrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Nach Zustimmung des Nationalrates wurde die Gesetzesänderung mit BGBl. I Nr. 5 am 13. Jänner 2017 kundgemacht.

Derzeit wird an der Erstellung eines Vorprojektes gearbeitet. Als nächsten Schritt wird dieses als Grundlage zur Festlegung eines Bundesstraßenplanungsgebiets per Verordnung gemäß § 14 Bundesstraßengesetz beziehungsweise zur Genehmigung beim Bundesministerium eingereicht.

Zudem werden derzeit im Bundesministerium alle noch nicht im Bau befindlichen Neubauprojekte im Bereich von Autobahnen und Schnellstraßen und somit auch die S 18 Bodensee Schnellstraße auf Basis des Regierungsprogrammes in Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch evaluiert.     

Nähere Informationen zum Projekt "Knoten Dornbirn – Staatsgrenze bei Höchst" finden Sie auf der Website der ASFiNAG.