Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Brexit

Am 23. Juni 2016 hat sich die britische Bevölkerung im Rahmen einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 51,9 % für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) ausgesprochen. Die Austrittsverhandlungen wurden im Juni 2017 aufgenommen und seitens der EU von Chefverhandler Michel Barnier auf Grundlage eines Verhandlungsmandats der Mitgliedstaaten geführt.

Ziel der Verhandlungen war ein geordneter Austritt des Vereinigten Königreichs durch ein Abkommen mit der EU sowie eine Einigung auf den Rahmen für das zukünftige Verhältnis zwischen den Verhandlungsparteien.

Im Lauf der Verhandlungen wurde auf Ersuchen des Vereinigten Königreichs vom Europäischen Rat eine Verlängerung der Austrittsfrist bis 31. Jänner 2020 beschlossen. Mit 1. Februar 2020 trat das Austrittsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in Kraft.

Das Austrittsabkommen regelt die wesentlichen Aspekte des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU. Zudem sieht das Abkommen eine Übergangsphase bis 31. Dezember 2020 vor, in der der EU-Rechtsbestand weiterhin im Vereinigten Königreich anwendbar bleibt. Für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen treten daher bis zum Ende der Übergangsperiode zunächst keine wesentlichen Änderungen ein.

Das Vereinigte Königreich hat eine Verlängerung der Übergangsphase über den 31. Dezember 2020 hinaus abgelehnt. Falls die Übergangsphase ohne Abschluss eines weiterführenden Abkommens zu Ende geht, ist ab 1. Jänner 2021 mit vielfältigen Auswirkungen zu rechnen. Die EU-Kommission veröffentlicht diesbezügliche weitere Informationen.

Bitte besuchen Sie diese Seite regelmäßig, um aktuelle Informationen zu erhalten.