Ausmaß und Nutzen der Förderung

Die Umweltförderung im Inland ist das zentrale Förderinstrument des Bundes für Investitionen im Klima- und Umweltschutz. Die attraktiven Förderangebote umfassen Investitionen insbesondere in den Bereichen erneuerbare Wärme, Energieeffizienz sowie klimaschonende Mobilität.

Die Umweltförderung im Inland (UFI) fördert unter anderem

  • betriebliche und kommunale Energiesparmaßnahmen (z.B. Effizienzsteigerungen bei industriellen Prozessen und Anlagen, Wärmerückgewinnung von Kälteanlagen und von Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnungen bzw. Nutzung von bisher ungenutzten Wärmeströmen, Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden, die Optimierung von fossilen Prozesswärmeerzeugern und Beleuchtungsoptimierung),
  • Wärmebereitstellung auf Basis erneuerbarer Energieträger (Nahwärme-Erzeugung und -Netze, Einsatz von Wärmepumpen usw.),
  • sonstige Klimaschutzmaßnahmen und betriebliche Mobilitätsmaßnahmen.
ein Mann bringt eine Fassadendämmung an
Arbeiten an der Fassade, Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Im Rahmen der Umweltförderung wird auch die Sanierungsoffensive mit dem Raus-aus-Öl-Bonus abgewickelt. Die Umweltförderung im Inland ist damit ein wichtiger Pfeiler zur Erreichung der Ziele, die im Regierungsprogramm 2020–2024 formuliert wurden. Demnach soll auf die Verbrennung von Heizöl, Kohle und fossilem Gas für die Bereitstellung von Wärme verzichtet werden. Demgegenüber soll die Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger forciert werden.

Allein mit den Förderungen im Jahr 2020 wurden rund 19.000 Projekte unterstützt. Damit werden langfristig CO2-Reduktionen von rund 340.600 Tonnen pro Jahr und Energieeinsparungen von circa 490 GWh/a erzielt und Kapazitäten zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern um rund 500 GWh/a gesteigert.

Die mit der UFI verbundene volkswirtschaftliche Bedeutung wird an folgenden Zahlen ersichtlich: Durch die getätigten umweltrelevanten Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro in der Periode 2017–2019 wurden in den Jahren knapp 8.700 Beschäftigungsverhältnisse bzw. knapp 7.700 Vollzeitbeschäftigungen geschaffen (Quelle: WIFO, Ökonomische Evaluierung der Umweltförderung im Inland gemäß Umweltförderungsgesetz UFG (→ RIS) für den Zeitraum 2017 bis 2019).