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Unterschlupf und Futter im Winter Bewohner von Felsen oder Baumhöhle, sind als Kulturfolger mit den Menschen in die Siedlungen gekommen. Dachböden und Hausfassaden bieten Tieren Unterschlupf und sind oftmals Winterquartier oder Kinderstube.

Insekten, wie das Tagpfauenauge oder der Kleine Fuchs, nutzen trockene Plätze zum Überwintern. Bei den Vögeln bewohnen die Schleiereule und der Turmfalke ganzjährig Unterkünfte in Gebäuden, im Sommer gesellen sich Zugvögel – z.B. Mauersegler, Rauch- und Mehlschwalben - dazu. Fledermäuse und andere Säugetiere nehmen ungestörte Dachbereiche gerne in Anspruch

Eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten

Nistkästen oder Einflugöffnungen für eine große Anzahl an Vogelarten können an Fassaden angebracht werden. Fledermausbretter an Gebäuden ersetzen Unterschlupfe für die Tiere in alten Bäumen, die vielfach in der Landschaft fehlen.

Kirchen, alte Gebäude, Scheunen, aber auch Trafostationen und Brückenkästen bieten vielen Tieren eine Überwinterungsmöglichkeit. Bei Sanierungen ist darauf zu achten, dass dieses Potential nicht verloren geht. Aufklärung ist zu diesem Thema oft noch notwendig.

Winterschläfer sind störungsempfindlich

Fledermäuse finden im Winter kaum Nahrung und ziehen sich daher für ihren Winterschlaf auch auf Dachböden zurück. Werden die Tiere gestört, verbrauchen sie so enorme Reserven, die im weiteren Verlauf eines kalten Winters fehlen können. Das gilt auch für andere Tiere, wie z.B. den Igel. Stören Sie daher bitte Tiere während des Winterschlafs nicht.

Winterfütterung bei Vögeln

Die Winterfütterung bei Vögeln hilft, die Notzeiten für unsere gefiederten Freunde zu überbrücken. Falsche Fütterung kann aber zu Krankheiten führen, die den Nutzen für Vögel zum Schaden werden lässt. Beachten Sie daher bitte folgende Tipps:

  • Beginnen Sie erst zu Füttern, wenn die Schneedecke geschlossen ist. Davor finden Vögel selbst noch genug Nahrung.
  • Reinigen Sie das Futterhäuschen regelmäßig und gründlich, am besten mit heißem Wasser. Vermischt sich Vogelkot mit Körnern, entstehen gefährliche Infektionsherde. Ein verschmutztes Futterhaus fordert unter Umständen mehr Opfer als die winterliche Futterknappheit!
  • Wenn Sie Futter ausstreuen, dann nur soviel, wie die gefiederten Gäste an einem Tag verputzen können.
  • Äpfel und Birnen nur in ganzen oder halbierten Stücken auslegen.
  • Niemals Speisereste oder Brot verfüttern: Brot quillt im Vogelmagen auf.
  • Futterhäuser für Hauskatzen unerreichbar machen: zum Beispiel mit einem Abwehrgürtel aus Zweigen oder Draht.
  • Stellen Sie die Fütterung im Vorfrühling ein. Wenn die Vogeleltern Körner an die Brut verfüttern, kann das tödlich enden, denn das Verdauungssystem der Vogelkinder ist auf tierische Nahrung ausgelegt.

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