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Human Biomonitoring in Österreich

Die Human Biomonitorig-Plattform unter Federführung des Umweltbundesamtes legt Bericht über Umweltschadstoffe im Menschen vor.

Titelblatt Bericht Human Biomonitoring

Seit 2005 werden in Österreich Human Biomonitoring-Studien zur Belastung von bestimmten Bevölkerungsgruppen mit verschiedenen Schadstoffen durchgeführt. Die gewonnenen Daten lassen Rückschlüsse auf die Effektivität und den Erfolg von gesetzlichen Regelungen, wie Beschränkungen und Verboten von bestimmten Schadstoffen, zu und können eventuell aufzeigen, wo es zusätzlicher Maßnahmen zur Zielerreichung bedarf. Der erste Bericht liegt nun vor.

Menschen sind im täglichen Leben einem vielfältigen Gemisch an Chemikalien ausgesetzt, die sie aus der Umwelt, durch Lebensmittel, Konsumgüter und am Arbeitsplatz aufnehmen. Human Biomonitoring (HBM) ermöglicht durch die Analyse von menschlichem Probenmaterial (zum Beispiel Blut, Urin, Muttermilch, Haare) die Bestimmung der individuellen Belastung mit bestimmten Schadstoffen, die über diese verschiedenen Wege und Quellen aufgenommen werden.

Im nun erstmals vorliegenden Human Biomonitoring (HBM)-Bericht an den Nationalrat werden die Mitglieder der nationalen Human Biomonitoring Plattform und deren Institutionen vorgestellt und die wichtigsten österreichischen HBM-Studien der letzten Jahre zusammengefasst.

Es wird darin auch das europäische HBM4EU Projekt, an dem 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und 3 assoziierte Staaten teilnehmen, vorgestellt. Es ist ein großer Erfolg, dass die beteiligten österreichischen Partner und Partnerinnen unter der Koordination des Umweltbundesamts sich im HBM4EU-Netzwerk gut positionieren konnten und bei verschiedenen Teilprojekten mitarbeiten.

Ein wichtiges Ziel des HBM4EU-Projektes ist es, Brücken zwischen Wissenschaft und Politik zu bauen, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse aktiv an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger weitergegeben werden, damit gezielt politische Maßnahmen ergriffen werden können, um die Exposition von Menschen gegenüber Schadstoffen zu reduzieren und die Wirksamkeit der bestehenden Chemikalien Gesetzgebung zu bewerten.

Bericht "Human Biomonitoring in Österreich" (PDF, 875 KB)