S 37 Klagenfurter Schnellstraße

verläuft von Scheifling (S 36) über Friesach bis zum Knoten Klagenfurt/Nord (A 2)

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist auf der S 37 Klagenfurter Schnellstraße ein Ausbau im Bereich von St. Veit Nord bis Maria Saal geplant. Für den ersten Abschnitt St. Veit Nord St. Veit Süd wurde auf Antrag des Kärntner Naturschutzbeirates als Umweltanwalt vom Bundesministerium ein Feststellungsverfahren zur Prüfung, ob für das gegenständliche Projekt eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist, durchgeführt.

Der Feststellungsbescheid, dass für das Bundesstraßenbauvorhaben der S 37 im Abschnitt St. Veit Nord bis St. Veit Süd keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist, wurde am 23. März 2016 erlassen. Dieser Bescheid wurde beeinsprucht und nach Prüfung durch das Bundesverwaltungsgericht per Beschluss aufgehoben. Gegen diesen Beschluss haben Bundesministerium und ASFINAG ordentliche Revision beim Verwaltungsgerichtshof erhoben.

Der Verwaltungsgerichtshof hat am 29. November 2018 den Beschluss des Bundesververwaltungsgerichts wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben. Nach neuerlicher Prüfung hat das Bundesverwaltungsgericht mit Erkenntnis vom 27. März 2019 die Beschwerden gegen den Feststellungsbescheid abgewiesen und festgestellt, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.

Von der ASFINAG werden nun für den Abschnitt St. Veit Nord – St.. Veit Süd die weiteren Verfahrens- und Planungsschritte auf Grundlage des eingereichten Projektes fortgeführt. Der Baubeginn wird derzeit im Herbst 2022 angestrebt.  

Für den Sicherheitsausbau des südlich weiterführenden Abschnittes St. Veit Süd – Maria Saal der S37 Klagenfurter Schnellstraße werden derzeit Vorprojektsplanungen durchgeführt. Die Umsetzung dieses Abschnittes soll im Anschluss des Abschnittes St. Veit Nord – St.Veit Süd erfolgen.  

Für den noch in den Zuständigkeitsbereich des Landes Kärnten fallenden nördlichen Abschnitt Friesach – St. Veit Nord der B 317 Friesacher Straße werden derzeit vom Land Kärnten und der ASFINAG Untersuchungen für einen raschen Sicherheitsausbau durchgeführt.

Zudem werden derzeit im Bundesministerium alle noch nicht im Bau befindlichen Neubauprojekte im Bereich von Autobahnen und Schnellstraßen und somit auch der Abschnitt Scheifling bis St. Veit Nord in Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch evaluiert.