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Expertenkonferenz Nachhaltigkeitskoordinatorinnen und -koordinatoren

Die Expertenkonferenz (NHK-K) ist das Gremium zur Abstimmung der Nachhaltigkeitsaktivitäten des Bundes und der Länder.

Nachhaltige Entwicklung fordert den Blick über Grenzen hinweg: zum einen über Sektoren-, Bereichs- und Institutionsgrenzen, zum anderen über Grenzen zwischen unterschiedlichen politischen Ebenen. Nur wenn Europäische Union (EU), Bund, Bundesländer und Gemeinden an einem Strang ziehen, also gut aufeinander abgestimmt agieren, kann der Weg einer Nachhaltigen Entwicklung zielgerichtet, effizient und effektiv beschritten werden.

Hintergrund des Gremiums

Im Mai 1999 beschlossen die Landesumwelträtinnen und -räte und der damalige Bundesminister für Umwelt die „Gemeinsame Erklärung zur Weiterentwicklung der Umweltpolitik in Österreich“. Damit wurde die Ausrichtung der Umweltpolitik an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit österreichweit vereinbart. Daneben wurde festgelegt, innerhalb jeder Landesregierung sowie beim für Umweltfragen zuständigen Ministerium eine „geeignete Stelle mit der Koordination einer auf nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Umweltpolitik zu betrauen und für diese Aufgabe die entsprechenden organisatorischen Voraussetzungen sicherzustellen“.

Um die Abstimmung zwischen den Bundesländern und dem Bund zu unterstützen, wurde bei der Landesumweltreferentenkonferenz im Jahr 2000 beschlossen, die Expertenkonferenz der Nachhaltigkeitskoordinatorinnen und -koordinatoren (NHK-K), eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Bundesländer und des Bundes, einzurichten. Das mittlerweile bewährte Nachhaltigkeitsgremium steht unter dem Vorsitz der Länder und des Bundes und trifft sich einmal jährlich, anlassbezogen auch öfter.

Nachhaltigkeit als gemeinsame Aufgabe

Ziel der NHK-K ist es, gemeinsame Nachhaltigkeitsaktivitäten zu entwickeln, gemeinsame Strategien zu erarbeiten, Beschlüsse für die Landesumweltreferentenkonferenz vorzubereiten und Berichte zu erstellen. Informations- und Erfahrungsaustausch sind ebenfalls wesentliche Elemente dieser Treffen. So wurden im Wege der Landeshauptleutekonferenz und der Landesumweltreferentinnen und -referenten bereits viele  Kooperationen gestartet und erfolgreich umgesetzt.

Der Ländervorsitz der NHK-K wechselt in regelmäßigen Abständen und bildet mit dem ehemaligen und dem zukünftigen Ländervorsitzenden sowie mit dem Co-Vorsitz des Bundes, derzeit bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums und des Bundeskanzleramts, die ÖSTRAT-Steuerungsgruppe. Deren Aufgabe ist die Steuerung der laufenden ÖSTRAT-Programmabwicklung im Rahmen der Beschlussfassung der NHK-K und des Komitees für ein Nachhaltiges Österreich.

Kontaktpersonen für die Nachhaltigkeitskoordination

Bundesebene:

Dr. Wolfram Tertschnig
Co-Vorsitzender der gemeinsamen Expertenkonferenz der Nachhaltigkeitskoordinatorinnen und -koordinatoren
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Abteilung VII/8 – Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen
Stubenbastei 5, A-1010 Wien
Telefon: +43 (1) 71100-611602, wolfram.tertschnig@bmk.gv.at

Mag.a Sabine Schneeberger
Bundeskanzleramt Österreich
Abteilung IV/4: Umwelt, Klima, Verkehr, ASTV I
Ballhausplatz 2, 1014 Wien
Telefon: +43 (0)1 53115 202986, sabine.schneeberger@bka.gv.at

Landesebene:

Dipl.-Ing. Thomas Steiner
Vorsitzender der Nachhaltigkeitskoordinatorinnen und -koordinatoren der Länder
Co-Vorsitzender der gemeinsamen Expertenkonferenz der Nachhaltigkeitskoordinatorinnen und -koordinatoren
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft RU3
Landhausplatz 1, A-3109 St. Pölten
Telefon: +43 (0)2742 9005 14352, thomas.steiner@noel.gv.at

Kontaktpersonen (PDF, 169 KB)