S 8 Marchfeld Schnellstraße

verläuft vom Knoten bei Raasdorf (S 1) bis zur Staatsgrenze bei Marchegg

Das UVP-Verfahren für das Bundesstraßenbauvorhaben S 8 Marchfeld Schnellstraße, Abschnitt Knoten S 1/S 8 bis Anschlussstelle Gänserndorf/Obersiebenbrunn (Abschnitt West) ist abgeschlossen. Mit Bescheid vom 16. April 2019 wurde der ASFINAG und dem Land Niederösterreich die Genehmigung für dieses Projekt erteilt. Gegen diesen Bescheid sind derzeit Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht anhängig.

Der Abschnitt West ist rund 14,4 Kilometer lang und umfährt die Ortschaften Raasdorf, Deutsch Wagram, Markgrafneusiedl, Strasshof, Obersiebenbrunn und Gänserndorf. Mit Verlagerung eines Großteils des Verkehrs auf die neue Schnellstraße werden die an der B 8 Angerner Straße liegenden, hoch belasteten Ortsdurchfahrten entlastet und dadurch die Verkehrssicherheit erhöht. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region. Den rund 18.000 Betroffenen im Projektgebiet bringt das eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Mit der Realisierung der S 8 wird aber auch ein Impuls für die Wirtschaft in der Region gesetzt, was für die Standortsicherung des Marchfeldes von großer Bedeutung ist. Auch überregional betrachtet, profitiert die Wirtschaft vom Bau der neuen Schnellstraße, da mit ihr die Ballungsräume Wien und Bratislava noch enger angebunden werden.

Der Baustart des Vorhabens ist abhängig vom Ausgang des Bescheidbeschwerdeverfahrens im Bundesverwaltungsgericht als auch von den weiteren Genehmigungsverfahren.

Zudem werden derzeit im Bundesministerium alle noch nicht im Bau befindlichen Neubauprojekte im Bereich von Autobahnen und Schnellstraßen und somit auch die S 8 Marchfeld Schnellstraße vom Knoten S 1/S 8 bis zur Staatsgrenze bei Marchegg in Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch evaluiert.   

Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website der ASFINAG.