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Freunde des Hollabrunner Waldes Der Verein Freunde des Hollabrunner Waldes stellt sichals Plattform für diese Ideen in diesem Gebiet zur Verfügung und möchte mithelfen, Bewusstsein für die biologische Vielfalt schaffen, die uns umgibt.

Grüne Lunge des Weinviertels

Sie ist keines Falls selbstverständlich, sind doch weit mehr als 100  Arten und ihre Lebensräume in Österreich bedroht. Es bedeutet zunächst einmal die Vielfalt in der Natur zu erkennen, achtsam mit ihr um zu gehen und den Verlust von biologischen Arten nachhaltig zu stoppen.

Falls etwa die Bienenpopulationen zu Grunde gingen, wäre fast alles was mit ihrem Bestäubungsvorgang zu tun hat, in Frage gestellt – es gäbe zum Beispiel keinen Honig, aber auch kein Obst. In unserem Gebiet gelten unter anderem als gefährdet der Feldhamster und das Ziesel: die modernen Methoden der Bodenbearbeitung sowie Unkrautvernichtungsmittel und Dünger machen ihnen das Leben schwer; weiters die Smaragdeidechse, einige Fledermausarten, die Schlingnatter. Dazu kommt das Verschwinden vieler Feuchtbiotope, Trockenrasen, Feldraine und Böschungen als Lebensräume. Orchideenarten wie Frauenschuh, Waldvögelein, Waldhyazinthe oder Knabenkraut sind selten geworden. In einer Allianz-Partnerschaft sind die Freunde des Hollabrunner Waldes "vielfaltleben-Partner" geworden und wollen in diesem Jahr alle ihre Veranstaltungen unter obiges Motto stellen. Allianz-Partner vor Ort sind die Koordinationsstelle für Fledermausschutz (KFFÖ) und –Forschung in Österreich, die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH), die Weinviertler Kräuter-Akademie (WVKA) und BirdLife Niederösterreich.

Der Bienenfresser

Dank dem jahrelangem Engagement der Freunde des Hollabrunner Waldes wurde nun ein weiterer Schritt zum Schutz des Bienenfressers unternommen. Durch das Aufstellen von "Betreten verboten"-Tafeln soll verhindert werden, dass sich Leute den sensiblen Tieren nähern. Nur wenn Sie ihren Sandhang ungehindert zum Brüten verwenden können, kann man von gutem Bruterfolg und einem Wiederkehren der wunderschönen Vögel ausgehen. Bis Mitte August wird außerdem nicht gemäht unter den Birken vor Ort, was weiter dazu führt, dass die Vögel mehr Nahrung finden und noch ungestörter sind.

Ganz besonders schön anzusehen ist die Begeisterung der vorbeispazierenden Bevölkerung. Durch das Aufstellen eines Beobachterbankerls kann man den Tieren nun aus sicherer Entfernung gerne auch stundelang zusehen.

Walderwanderung 2011

Spätsommerliches ideales Wanderwetter lockte am 2.Oktober 2011 über 200 Menschen in die bunte Herbstlandschaft des Hollabrunner Waldes. Die gemütliche Herbstwanderung mit Infostopps wurde vom neuen Revierförster DI Hubert Schöfmann begleitet. Ausganspunkt war Marions Biohofladen, wo Arno Klien als Obmann der Freunde des Hollabrunner Waldes und Rudi Holzer von der Dorferneuerung Porrau die zahlreich gekommenen Gäste willkommen hießen. Auch der Bürgermeister von Göllersdorf, Josef Reinwein und der neue Revierförster DI Hubert Schöfberger richteten Grußworte an die erwartungsvolle Wanderschar.

Vorbei am Carolus ging es hinauf auf den Senninger Weg bis zum "Dreieckerten Stoan" von 1820, wo die Gemeindegrenzen von Porrau – Weyerburg – Füllersdorf zusammentreffen. Auf einem schönen Waldweg ging es hinunter zum "Saubründl", wo uns schon Oberförster Sepp Bader erwartete, auf dessen Initiative 1984 diese einzige permanent fließende Quelle im Revier gefasst worden war. Den gemütlichen Abschluss bildete das traditionelle Sturmfest der Dorferneuerung bei Chili-con-Carne, Bratürstel et cetera und herrlichen Mehlspeisen.

Grüne Lunge des Weinviertels