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Historische Fahrzeuge (Oldtimer)

Vorderansicht eines Oldtimers

Die Begriffsbestimmung für historische Fahrzeuge findet sich im Kraftfahrgesetz (KFG) 1967, § 2 Absatz 1, Ziffer 43.

Demnach ist ein historisches Fahrzeug ein erhaltungswürdiges, nicht zur ständigen Verwendung bestimmtes Fahrzeug,

  • mit Baujahr 1955 oder davor, oder
  • das älter als 30 Jahre ist und in die vom Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie approbierte Liste der historischen Kraftfahrzeuge eingetragen ist ( § 131b).

Der Erlass zur Thematik der historischen Fahrzeuge ist noch nicht an die aktuelle Rechtslage angepasst und sieht noch das frühere Alter von 25 Jahren vor.

Liste der historischen Fahrzeuge

Die Liste der historischen Fahrzeuge wird jährlich überarbeitet und kann über das Kuratorium Historische Mobilität (KHMÖ) und Autopreisspiegel bezogen werden. Eine Veröffentlichung wird nicht angestrebt, da die Erstellung mit großem Aufwand verbunden ist. Die Kosten für die Ergänzungsliste 2018 belaufen sich zur Zeit über das KHMÖ auf 89 Euro plus Versand und Umsatzsteuer, die elektronische Version der Liste kann von Autopreisspiegel online um 90 Euro exklusive Umsatzsteuer erworben werden.

Bestellungen der Liste der historischen Fahrzeuge sind unter folgenden Kontaktadressen möglich:

Kuratorium Historische Mobilität Österreich

c/o Mag. Christian Schamburek
Leopold-Gattringer-Straße 55
2345 Brunn am Gebirge
Website KHMÖ: www.khmoe.at

Bestellungen der Liste von historischen Fahrzeugen und Bestätigungen: office@khmoe.at

Autopreisspiegel (APS)
Krotenthallergasse 3/302
A-1080 Wien

Website Autopreisspiegel
APS: historische Fahrzeuge Bestellformular

Berat für historische Fahrzeuge

Im Kraftfahrgesetz (KFG) 1967 §131b werden die Aufgaben und die Zusammensetzung des Beirates für historische Fahrzeuge geregelt:

Der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie bedient sich zur Führung der Liste der historischen Fahrzeuge der sachverständigen Beratung eines Beirates (Beirat für historische Fahrzeuge). Hinsichtlich Fahrzeugen, die nicht in die Liste eingetragen sind, kann der Beirat Empfehlungen betreffend die Erhaltungswürdigkeit und den Erhaltungszustand dieser Fahrzeuge abgeben (Paragraoh 34 Absatz 4) und die Liste ergänzen, wobei jedoch bei der Beurteilung der Erhaltungswürdigkeit insbesondere auch auf die eventuellen negativen Umweltauswirkungen bestimmter Fahrzeugbauarten Bedacht zu nehmen ist.

Der Beirat tagt bei Bedarf. Anträge auf Aufnahme in die Liste oder auf Abgabe einer Empfehlung können direkt beim Beirat eingebracht werden. Erforderlichenfalls kann der Beirat von den Antragstellern vor Abgabe einer Empfehlung oder der Aufnahme in die Liste die Vorlage von Gutachten verlangen.

Der Beirat setzt sich zusammen aus:

  1. drei Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und
  2. je einem Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, der Bundesarbeitskammer, der Wirtschaftskammer Österreich, der Vereine von Fahrzeugbesitzern, die im Kraftfahrbeirat vertreten sind, der Interessenkreise Versicherungsunternehmungen und Fahrzeugindustrie, von Vereinigungen, die sich mit der Erhaltung und Förderung historischer Fahrzeuge befassen, der Sachverständigen gemäß Paragraph 125 bei den Ämtern der Landesregierungen.

Die Tätigkeit im Beirat ist unentgeltlich, sie begründet keinen Anspruch auf Entschädigung für Reisekosten oder Zeitversäumnis.

Der Beirat kann fallweise auch Sachverständige, die nicht Mitglieder des Beirates sind, zur Mitarbeit heranziehen. Die Sitzungen des Beirates sind nicht öffentlich. Durch Verordnung kann eine Geschäftsordnung erlassen werden, die nähere Bestimmungen, insbesondere über die Einberufung des Beirates, die Führung der Liste und über das Zustandekommen von Empfehlungen enthält.