S 10 Mühlviertler Schnellstraße

verläuft von Unterweitersdorf (A 7) über Freistadt bis zur Staatsgrenze bei Wullowitz

Am 21. Dezember 2015 wurde der gesamte Abschnitt von Unterweitersdorf bis Freistadt Nord der S 10 Mühlviertler Schnellstraße unter Verkehr genommen.

Derzeit werden im Bundesministerium alle noch nicht im Bau befindlichen Neubau- und Erweiterungsprojekte im Bereich von Autobahnen und Schnellstraßen in Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch evaluiert. Für den Lückenschluss der S 10 Mühlviertler Schnellstraße bis zur Staatsgrenze konnte bereits parallel zum nun abgeschlossen Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren des Abschnittes Freistadt Nord bis Rainbach Nord ein Ergebnis erarbeitet werden. Dieses kommt zum Schluss, dass der Weiterbau der S 10 Mühlviertler Schnellstraße als notwendiges Projekt, insbesondere auch zur Entlastung der Anrainergemeinden, mit kleineren Anpassungen umgesetzt werden soll. Zudem braucht es nach dem Evaluierungsergebnis für ein nachhaltiges und klimafreundliches Verkehrsangebot einen umfassenden Ausbau der Summerauer-Bahn.

Mit Bescheid vom 30. Juli 2021 wurde der ASFINAG, dem Land Oberösterreich und der Marktgemeinde Rainbach im Mühlkreis (letzteren zu den mitbeantragten Vorhabensteilen) die Genehmigung für das Bundesstraßenbauvorhaben der S 10 von Freistadt Nord bis Rainbach Nord nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz in Verbindung mit dem Bundesstraßengesetz, dem Straßentunnel-Sicherheitsgesetz, dem Forstgesetz und dem Wasserrechtsgesetz erteilt. Mit diesem Teilabschnitt soll weiter nach Norden in Richtung Staatsgrenze gebaut werden. Die geplante Trasse umfährt die Ortschaften Vierzehn und Rainbach und mündet dann in die bestehende B 310. Mit der Verlagerung eines Großteils des Verkehrs auf die S 10 Mühlviertler Schnellstraße werden die Ortschaften entlastet und die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region und dadurch mehr Lebensqualität für die anrainende Bevölkerung.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der ASFINAG.