Kreislaufwirtschafts-Strategie

In einer kreislauforientierten Wirtschaft wird der Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich erhalten und möglichst wenig Abfall und Umweltbelastungen erzeugt.

In einer ressourceneffizienten und schadstoffarmen Produktion werden soweit wie möglich Sekundärrohstoffe oder nachwachsende Rohstoffe eingesetzt um den Ressourcenverbrauch innerhalb der planetarischen Verfügbarkeit zu halten.

Eine nachhaltige Produktpolitik ermöglicht, dass die erzeugten Produkte so lange wie möglich genutzt, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert und der Verbrauch von Primärrohstoffen insgesamt verringert.

Das Bundesministerium hat daher unter Einbindung zahlreicher Stakeholder einen Entwurf für eine nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (PDF, 2 MB) erarbeitet. Stellungnahmen zum Entwurf konnten bis 31. Jänner 2022 an v7@bmk.gv.at gesendet werden. 

Basis des Entwurfs ist ein vom Umweltbundesamt erarbeitete Grundlagendokument, in dem thematische Schwerpunkte und Handlungsspielräume identifiziert werden. In breit angelegten Stakeholder-Diskussionen wurden mögliche Maßnahmen zur Forcierung der Kreislaufwirtschaft in Österreich erarbeitet und dokumentiert.

Parallel zur Entwicklung der Strategie werden wurden bereits erste Umsetzungsschritte gesetzt. So wurde die FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft im März 2021 gestartet, die Präsentation am 9. März 2021 ist unter Auftaktveranstaltung der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft – Nachhaltig Wirtschaften dokumentiert.