Heizkessel und Ölkessel

Am Weg zur angestrebten österreichischen Klimaneutralität ist die Emissions­reduktion im Gebäudebereich ein wichtiges Etappenziel. Dieses soll durch ge­steigerte Gebäudeeffizienz – z.B. im Wege der thermischen Sanierung – und durch Emissionsreduktion bei den Heizsystem erreicht werden. Derzeit heizen noch rund 1,5 Millionen Haushalte mit fossilen Heizsystemen (Öl: 600.000, Gas: 900.000, Kohle/Allesbrenner: bis zu 20.000). Der gestaffelte Ausstieg aus fossilen Brenn­stoffen in der Raumheizung soll mittels Bundesgesetz konkretisiert werden. Im Neubau sind ab 2025 keine Gaskessel mehr zulässig, bis 2035 sollen alle in Österreich vorhandenen Ölkessel und bis 2040 alle Gasheizungen ausgeschieden bzw. ersetzt sein.

Um den raschen Umstieg attraktiver zu machen vergibt das BMK Förderungen im Rahmen der Aktion „raus aus Öl und Gas“:

  • 650 Millionen Euro für die Jahre 2021/22; der Umstieg auf eine klima­freundliche Alternative (Fernwärme, Biomasse oder Wärmepumpe) wird vom Bund mit bis zu 7.500 Euro gefördert, ergänzend vergeben die Bundes­länder weitere Förder­mittel.
  • 100 Millionen Euro zusätzlich für Haushalte im Bereich der unteren 20 Prozent des Einkommens. Diese soziale Zusatzförderung wird von den Bundesländern abgewickelt.

Tipp

Alle Informationen zu den Förderungen und die Möglichkeit diese zu beantragen finden Sie unter → umweltfoerderung.at. bzw. → kesseltausch.at.

Erkunden Sie, welches Heizsystem am besten zu Ihrem Haus passt, auf den → Websites von klimaaktiv.