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Heizkessel und Ölkessel

Ölkessel im Neubau gehören der Vergangenheit an

Der Bundesrat bestätigt das Ölkesseleinbauverbotsgesetz, das ist ein wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz und weniger Kohlenstoffdioxyd (CO2) und wird die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter vorantreiben.

Der Bundesrat hat am 15. Jänner 2020 das Gesetz bestätigt, das den Einbau von Ölkesseln im Neubau verbietet. Fossile Heizungen gehören im Gebäudebereich zu den größten Klimasündern. Fast ein Drittel der österreichischen Treibhausgasemissionen stammen aus dem Gebäudebereich. Derzeit sind circa 600.000 Ölheizungen in österreichischen Gebäuden vorhanden. Ziel der neuen Bundesregierung ist es, diesen Bestand möglichst rasch zu reduzieren.

Heizkesseltausch

Das Bundesministerium fördert Umstieg auf saubere Heizungen heuer mit 100 Millionen Euro: Raus aus Öl-Bonus mit bis zu 5.000 Euro pro Haushalt – dazu gibt es weitere 42,7 Millionen Euro für die thermische Sanierung.

Das Bundesministerium fördert den Umstieg von umweltschädlichen fossilen Heizungen wie Ölheizungen auf neue, saubere Alternativen im Jahr 2020 mit 100 Millionen Euro. Mit der Förderung können pro Haushalt bis zu 5.000 Euro abgeholt, in Österreich so bis zu 22.000 Heizungen (Öl, Gas, Kohle) getauscht werden.

Insgesamt stehen somit 142,7 Millionen Euro an Förderungen zur Verfügung – im Vergleich zum Vorjahr eine Verdoppelung der Mittel. Beide Maßnahmen ermöglichen eine CO2-Reduktion von mehr als 180.000 Tonnen pro Jahr. Durch die Förderungen werden rund 11.000 Arbeitsplätze geschaffen und es kommt zu einer inländischen Wertschöpfung von 540 Millionen Euro.

Service: Alle Informationen zu den Förderungen und die Möglichkeit Förderungen zu beantragen finden Sie unter www.umweltfoerderung.at