S 34 Traisental Schnellstraße

verläuft von St. Pölten/Hafing (B 1) über Knoten St. Pölten/West (A 1) bis nach Wilhelmsburg/Nord (B 20)

Nach positiven Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung wurde der Asfinag und dem Land Niederösterreich, diesem zu den beantragten Vorhabensteilen, mit Bescheid vom 21. Oktober 2019 die Genehmigung für das Bundesstraßenbauvorhaben S 34 Traisental Schnellstraße erteilt. Gegen diesen Bescheid wurden Beschwerden eingebracht. Mit Erkenntnis vom 6. April 2021 hat das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden abgewiesen. Die Umweltverträglichkeit des Vorhabens wurde unter Einhaltung gewisser neuer beziehungsweise geänderter Auflagen bestätigt.

Die S 34 Traisental Schnellstraße ist ein wichtiges Straßenprojekt zur Verbesserung der Erreichbarkeiten des niederösterreichischen Zentralraumes. Durch die S 34 wird eine leistungsfähige und verkehrssichere Anbindung des Traisentals an die hochrangige Verkehrsverbindung A 1 West Autobahn sichergestellt. Die Ortschaften entlang der B 20 Mariazeller Straße werden vom Durchzugsverkehr entlastet. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region und dadurch mehr Lebensqualität für die anrainende Bevölkerung. Pendlerinnen und Pendler wird die neue Schnellstraße rascher an ihr Ziel bringen.

Die künftige neun Kilometer lange S 34 Traisental Schnellstraße verläuft von der B 1 Wiener Straße über den Autobahnknoten St. Pölten/West an der A 1 West Autobahn und weiter bis zur B 20 bei Wilhelmsburg.

Die Errichtung der S 34 Traisental Schnellstraße ist in zwei Abschnitten geplant. Mit dem Bau des ersten Abschnittes von der B 1 Wiener Straße bis zur L5181, „Spange Wörth“ soll im Frühjahr 2023 begonnen werden. Danach ist die Umsetzung des zweiten Abschnittes von der Auf- und Abfahrt bei Hart bis zur B 20 bei Wilhelmsburg Nord vorgesehen. 

Derzeit werden jedoch im Bundesministerium alle noch nicht im Bau befindlichen Neubauprojekte im Bereich von Autobahnen und Schnellstraßen und somit auch die S 34 Traisental Schnellstraße in Hinblick auf den Klimaschutz und Ressourcenverbrauch evaluiert.      

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der ASFINAG.