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Definition der Internationalen Organisation für Normung Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat im November 2010 die internationale Norm ISO 26000 zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen herausgegeben.

Die Norm ISO 26000 wurde in einem sechsjährigen internationalen Multistakeholder-Prozess mit 450 Expertinnen und Experten aus über 90 Ländern und 40 internationalen beziehungsweise regionalen Organisationen entwickelt, so dass die in der Norm formulierte Definition weltweite Anerkennung findet. Im Herbst 2010 wurde dann die "ISO 26000, Guideline on Social Responsibility" verabschiedet.

Darauf folgte ein Transfer der ISO 26000-Inhalte in eine zertifizierbare, österreichische Norm. Unter Einbeziehung verschiedener CSR-Experten hat das Österreichische Normungsinstitut (ONR) 192500 veröffentlicht. Während die ISO 26000 ein Leitfaden ist, der allgemeine Unterstützung und Orientierung bietet, definiert die ONR inhaltliche Anforderungen und Empfehlungen für CSR-Managementsysteme. So haben österreichische Unternehmen die Möglichkeit, die Grundsätze der ISO 26000 in der Praxis umzusetzen und zertifizieren zu lassen.

Gesellschaftliche Verantwortung nach ISO 26000 ist die Verantwortung einer Organisation für die Auswirkungen ihrer Entscheidungen und Aktivitäten auf die Gesellschaft und die Umwelt durch transparentes und ethisches Verhalten, das

  • zur nachhaltigen Entwicklung, Gesundheit und Gemeinwohl, beiträgt;
  • die Erwartungen der Anspruchsgruppen berücksichtigt;
  • anwendbares Recht einhält und im Einklang mit internationalen Verhaltensstandards steht und
  • in der gesamten Organisation integriert ist und in ihren Beziehungen gelebt wird (ISO 2010: ISO 26000).

ISO 26000 - Corporate Social Responsibility