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Pakt gegen Verschwendung von Lebensmitteln trägt Früchte Die vom Bundesministerium mit österreichischen Lebensmittelunternehmen 2017 geschlossene freiwillige Vereinbarung zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen hat bereits eine deutliche Reduzierung von Lebensmittelabfällen gebracht.

Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt der erste Bericht, der am 14. September 2018 im Bundesministerium präsentiert wurde. Demnach konnten die beim Pakt mitmachenden Unternehmen im vergangenen Jahr mit 12.250 Tonnen fast doppelt so viele noch genussfähige Lebensmittel an soziale Einrichtungen weitergeben. Darüber hinaus wurden 10.000 Tonnen an nicht verkäuflichen Lebensmitteln als Tierfutter oder zur Futtermittelherstellung verwertet.

Neben der Weitergabe von Lebensmitteln kamen auch noch andere Maßnahmen zum Tragen, wie zum Beispiel die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Sensibilisierung im Umgang mit Lebensmitteln, das Angebot von Obst und Gemüse der Güteklasse II, ein verbilligtes Angebot von Brot vom Vortag oder die Verringerung des Frischwarenangebots gegen Ladenschluss. Mit diesen Maßnahmen soll das von der Europäischen Union angestrebte Ziel der Halbierung der vermeidbaren Lebensmittelabfälle bis 2030 erreicht werden.

Broschüre: Wir retten Lebensmittel (PDF, 669 KB)