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Interventionsverordnung

Die Interventionsverordnung 2020 bildet die rechtliche Grundlage für die effiziente Planung, Vorbereitung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen bei radiologischen Notfällen.

Die "Verordnung der Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie über Interventionen in Notfallexpositionssituationen und in bestehenden Expositionssituationen nach einem radiologischen Notfall oder aufgrund von kontaminierten Waren oder aufgrund von radioaktiven Altlasten (Interventionsverordnung 2020 – IntV 2020)" tritt am 1. August 2020 in Kraft und ersetzt die bisherige Interventionsverordnung. Der Fokus der Neufassung lag auf der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit sowie der Anpassung an das neue Strahlenschutzgesetz. Inhaltlich ergeben sich daher kaum Änderungen.

Die Interventionsverordnung 2020 käme beispielsweise bei Ereignissen wie Kernkraftwerksunfällen, Transportunfällen mit Strahlenquellen oder auch Terrorszenarien mit radioaktiven Stoffen ("Schmutzige Bombe") zur Anwendung. Sie enthält insbesondere Regelungen betreffend

  • Referenzwerte für die Bevölkerung und Personen, die Interventionsmaßnahmen in einem radiologischen Notfall sowie in der Spätphase nach einem Notfall durchführen,
  • Inhalte behördlicher Notfallpläne,
  • Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und Inhalte von Maßnahmenkatalogen,
  • Durchführung von Notfallübungen,
  • Meldungen der Landeshauptleute bei Eintritt radiologischer Notfälle an das BMK,
  • Aus- und Fortbildung sowie Dosisermittlung von Notfalleinsatzkräften sowie
  • Referenzwerte und Inhalte von Maßnahmenkatalogen für kontaminierte Waren sowie für radioaktive Altlasten.

Interventionsverordnung 2020