Aktionsplan Bioökonomie  Umsetzung der Bioökonomiestrategie für Österreich

In der Bioökonomiestrategie wurden Handlungsoptionen erarbeitet und anschließend in einem Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen ergänzt. Dabei wurde auf den Stärkefelder Österreichs in der Forschung, der Land- und Forstwirtschaft aufgebaut sowie neue Bereiche erschlossen. Der Maßnahmenkatalog inklusive dem jeweiligen Status Quo der Umsetzung wird im Bioökonomie Aktionsplan 2022 vollständig erfasst sein. Zur Umsetzung sind sämtliche politischen Handlungsinstrumente wie gesetzliche Regelungen, Normen, Förderungen, öffentliche Beschaffung und Bewusstseinsbildung heranzuziehen. 

Mitte 2019 startete eine österreichweite Workshop-Reihe zum Aktionsplan Bioökonomie. In dieser wurden die strategischen Zielsetzungen mit allen betroffenen Stakeholdergruppen diskutiert und die Handlungsfelder konkretisiert. Dazu fanden insgesamt 20 Veranstaltungen mit mehr als 400 Expertinnen und Experten von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden, Sozialpartnern, NGOs und öffentlichen Stellen, statt. Holzbau bzw. die holzbasierte Wertschöpfung wurden insbesondere in den Workshops in der Steiermark (geleitet durch den Holzcluster STMK) aber auch in Tirol und Vorarlberg (geleitet durch das Energieinstitut Vorarlberg) adressiert. Dabei wurden auch Themen wie bespielsweise nachhaltige Rohstoffgewinnung diskutiert.

Insgesamt wurden im Zuge der Veranstaltungen circa 800 Inputs gesammelt die in verschiedenen Aggregationsprozessen zu mehr als 100 Maßnahmen zusammengefasst werden konnten. Zusätzlich wurde jede Maßnahme einer Bewertung und Priorisierung der drei am Prozess beteiligten Ressorts unterzogen. Ziel war es, die Inhalte der Maßnahmen fachlich abzurunden und Maßnahmen mit hoher Gewichtung für die Zielsetzungen der österreichischen Bioökonomiestrategie zu identifizieren.

Der derzeitige Bioökonomie Aktionsplan gliedert sich in 11 Themenbereiche. Diese Themenbereiche sind in weitere Handlungsfelder unterteilt, welche schlussendlich die konkreten Maßnahmen enthalten. Insgesamt wurden durch den intensiven Entwicklungsprozess 114 Maßnahmen definiert. Die Federführung obliegt den jeweiligen Ministerien, BMK (66), BML (36), BMBWF (6) und 6 Maßnahmen werden in Kooperation von BMK und BML geleitet.

→ Aktionsplan Bioökonomie

Rückfragen und Kontakt

Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Abteilung V/7 Integrierte Produktpolitik, Betrieblicher Umweltschutz und Umwelttechnologie
E-Mail: biooekonomie@bmk.gv.at